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Alpini-Aufmarsch 2012: 2.000 Busse sollen kommen
Bozen - Der Alpini-Aufmarsch in Bozen vom 11. Bis zum 13. Mai 2012 sorgt nicht nur im deutschpatriotischen Lager für Unmut. Auch den Organisatoren dürfte er einiges an Kopfzerbrechen bereiten. Allein die Zahlen lassen vermuten, dass die Stadt schier aus den Nähten platzen wird.
Rund 90.000 Alpini werden durch die Straßen marschieren, doch insgesamt sollen im Land an die 200.000 übernachten. Man rechnet in den Tagen mit 300.000 bis 400.000 Besuchern, wovon viele mit den vorgesehenen 2.000 Bussen ankommen werden.
Um für die Autobusse eine Parkmöglichkeit zu finden, soll die alte Staatsstraße nach Meran kurzzeitig in eine Einbahnstraße verwandelt werden. Die Busse, die jeweils 15 Meter an Fläche verbrauchen, werden somit eine 30 Kilometer lange Schlange bilden.
Es handelt sich um die 85. Ausgabe einer Alpini-Versammlung auf nationaler Ebene. Die Vorbereitungen für das große Ereignis laufen jetzt schon auf Hochtouren.
Vorgestern wurde entschieden, dass der Aufmarsch von der Kreuzung zwischen der Mailand- und der Montecassino-Straße beginnen wird. Die Soldaten sollen dabei eine Strecke von zweieinhalb Kilometern durch die Stadt zurücklegen.
Am Gerichtsplatz, wo eine VIP-Bühne errichtet wird, endet der Umzug. Auf den Tribünen, die seitlich aufgebaut werden, sollen jeweils rund tausend Zuschauer Platz finden. Sogar eine Ampel muss deswegen in der Horaz-Straße abmontiert werden.
Mit den größten Menschenansammlungen rechnet man in der Mailand-, in der Palermo- und in der Cagliari-Straße. Inder Nähe der Talferbrücke sollen drei Fluchtmöglichkeiten eingeplant werden. Gleichzeitig muss das gesamte Ereignis innerhalb eines termingerechten Zeitplans ablaufen.
Doch nicht nur der Umzug bildet einen Höhepunkt. Auch das Fest am Samstag wird von vielen Alpinis heiß erwartet, weshalb viele bereits am Donnerstag und am Freitag nach Bozen kommen werden.
Für die Bürger der Stadt wird es jedenfalls eng in diesen drei Tagen, und sie werden aufgefordert zu Hause zu bleiben, weil einfach der Platz fehlt. Allein die Drusus-Allee soll für Notfälle eine Fluchtmöglichkeit bieten.
Von: mk



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