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Bischof Muser beginnt seine Gebetsstationen in Säben - Video
Klausen - Diözesanbischof Ivo Muser hat seine Gebetsstationen, die ihn in dieser ersten Woche als Bischof an symbolträchtige Orte des Bistums Bozen-Brixen führen wird, in Säben, der Wiege der Diözese, begonnen. Der Bischof hob dabei die Bedeutung der geistlichen Berufe für die Diözese hervor.
Video Südtirol heute (ORF) - Ivo Muser zum Bischof geweiht
Die Eucharistiefeiern, die der Bischof täglich um 15.00 Uhr an ausgewählten Orten der Diözese feiern wird und die anschließenden Begegnungen stehen im Mittelpunkt dieser Gebetsstationen. Heute, 10. Oktober 2011, kam der Bischof in Säben vor allem auf die Bedeutung der geistlichen Berufe für das Bistum Bozen-Brixen zu sprechen. Er sprach von einer „schmerzhaften Entwicklung“, als er aufzeigte, dass der Altersdurchschnitt der Priester im Bistum Bozen-Brixen bei 68 Jahren liegt und die Zahl der Ordensfrauen sich in den letzten 20 Jahren halbiert hat.
„Diese Zahlen sagen bestimmt nicht alles, aber wir können sie nicht ignorieren und schön reden. Geistliche Berufe sind immer auch ein Gradmesser für die Lebendigkeit einer Ortskirche“, so Bischof Muser. Er unterstrich zudem, dass das Anliegen für geistliche Berufe nicht abgeschoben oder delegiert werden kann, sondern vielmehr alle angeht – die Familien, Pfarrgemeinden, Priester, Ordensleute, Religionslehrer, Jugendgruppen und kirchliche Vereine und Verbände.
In seinen Ausführungen wurde deutlich, wie sehr ihm –vor allem aufgrund seiner mehrjährigen Erfahrungen als Regens im Priesterseminar in Brixen – die geistlichen Berufe ein Herzensanliegen sind und wohl als ein zentrales Thema seiner Amtszeit anzusehen sind. „Ich möchte vor allem junge Menschen ansprechen, ihrer Berufung nachzuspüren und auf den Lockruf Gottes im eigenen Herzen zu hören“, sagte der Bischof. In besonderer Weise setzt der Bischof dabei auch auf das Gebet und lud ein, betend um geistliche Berufe zu bitten.
Am morgigen Dienstag begibt sich Bischof Ivo Muser nach Marienberg. Dort wird er sowohl seinen Dank gegenüber den zahlreichen in Südtirol wirkenden Ordensgemeinschaften ausdrücken, als auch auf die Bedeutung dieser „Zeugen des Evangeliums“ zu sprechen kommen.
Von: mk



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