Südtirol (Vermischtes)
14.10.2011 10:39 Artikel drucken

BürgerUnion: „IRPEF ist nicht IRPEF-Zusatz“

Bozen - Die BürgerUnion kritisiert die Aussagen in manchen Zeitungsartikeln, nach denen die Landesregierung die Bürger und Bürgerinnen von der IRPEF befreien will.

"Das stimmt so nicht. Die Bürger/innnen, die einen Lohn beziehen, zahlen die vom Staat vorgesehene Einkommensteuer, die sogenannte IRPEF. Diese Steuer kann die Landesregierung Südtirols nicht streichen. Wenn in den Zeitungsartikeln zu lesen ist, dass Einkommen bis 15.000 Euro ab 2012 von der IRPEF befreit würden, ist das schlichtweg falsch und Irreführung der Bevölkerung. Auch bei den derzeitig vorgeschlagenen Staffelungen der Familieneinkommen zur Befreiung der Steuer,
ist es so", erklärt die Landessprecherin der BürgerUnion, Josefa Brugger.

Es gehe hingegen um die Lohn-Zusatzsteuer, den IRPEF-Zusatz. Das ist jene Steuer, die das Land Südtirol zusätzlich auf die Einkommensteuer einheben kann. Die BürgerUnion fordert seit Dezember, diese Zusatzsteuer für Einkommen bis 35.000 Euro zu streichen, um den Kaufkraftverlust der Arbeiter/innen, Familien und Kleinunternehmer aufzufangen. Gleichzeitig schlägt die auf Familien und Sozialpolitik ausgerichtet BürgerUnion vor, Einkommen ab 70.000 Euro mit einer IRPEF-Zusatzsteuer von 1,4 Prozent zu besteuern.

" Das ist ein wesentlicher Unterschied. Ich bitte die Verfasser der Zeitungsartikel diesen Unterschied ernst zu nehmen und das ganze Wort ‚IRPPEF-Zusatz‘ auszuschreiben, da ansonsten Missverständnisse vorprogrammiert sind", so das Leitungsmitglied der BürgerUnion.

Von: mk

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