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17.10.2011 08:55 Artikel drucken

11.000 Euro von Sponsoren für Durnwalders glanzvolle Feier?

svp;lpa;fotomontage - Bürgermeisterin von Dorf Tirol, Elisabeth Laimer

Geldsammlung für Geburtstagsfeier
Foto: svp;lpa;fotomontage - Bürgermeisterin von Dorf Tirol, Elisabeth Laimer

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Bozen - Wie berichtet, wollten die Organisatoren der Feier von Landeshauptmann Luis Durnwalder zu seinem 70. Geburtstag das Fest zum Teil mit Sponsorengeldern finanzieren. Von den angepeilten 25.000 Euro ist man aber weit entfernt. Die Bürgermeisterin von Tirol, Elisabeth Laimer, erklärte gegenüber der Tageszeitung Alto Adige, dass rund 11.000 Euro aufgetrieben werden konnten.

Um die Spesen zu decken, hat das Organisationskomitee bei den fünf wichtigsten Berufsverbänden angeklopft. Die Antwort fiel jedoch ernüchternd aus. Sowohl der Bauernbund als auch der Handwerkerverband und der hds lehnten ab.

Auch der Industriellenverband hatte sich zunächst offiziell geweigert, einen Beitrag für das opulente Fest zu leisten. Einige Unternehmer ließen sich aber dann doch erweichen und steuerten aus ihrer eigenen Tasche etwas bei.

Nur der HGV hat sich von vornherein enthusiastisch gezeigt und einen Scheck von 6.000 Euro für die Organisatoren zur Verfügung gestellt. Der Freundeskreis rund um den Landeshauptmann, der das Fest vermutlich ohne dessen Wissen vorbereitet hat, rechnete wahrscheinlich nicht mit solchen Hindernissen bei der Suche nach Sponsoren.

Das Geburtstagsfest sorgte jedoch nicht nur außerhalb der SVP für hochgezogene Augenbrauen. Viele hätten sich eine dezentere Veranstaltung zu Ehren des Oberhauptes der Landesregierung gewünscht.

Noch im August stellte Durnwalder klar, dass keine öffentlichen Gelder für das Fest herangezogen würden. Stattdessen wollte der Landeshauptmann zum Teil selbst für die Spesen aufkommen. Der Rest sollte von Sponsoren übernommen werden.

Mit der Ablehnung vieler Berufsverbände entsteht aber nicht nur ein finanzieller Schaden für die Organisatoren, sondern auch das Image wurde angekratzt. Am Fest klebt somit nun ein bitterer Beigeschmack, der vor allem in den Reihen SVP für Bauchweh sorgt.

Von: mk

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