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20.10.2011 11:31 Artikel drucken

Schützen - Alpinitreffen: Marschroute durch faschistischen Jurassic Park

ssb

„Provokant gesetzten Vorhaben“
Foto: ssb

Bozen - Ohne Verwunderung nimmt der Südtiroler Schützenbund zur Kenntnis, dass die Führungsspitze der Alpiniveteranen in Italien kein Problem damit hat, dass im Rahmen des italienischen Alpinitreffens im kommenden Mai die Ehrentribüne in unmittelbarer Nähe zum Mussolinirelief positioniert wird.

Auch dass die, von vielen Südtirolern als Invasion empfundene Veranstaltung am bis dahin vermutlich endgültig auf Hochglanz gebrachten Siegesdenkmal endet, dürfte kaum Zufall sein. All diese Maßnahmen werden vorderhand mit technischen Notwendigkeiten begründet, trotzdem sei es bezeichnend, dass bislang für all diese „provokant gesetzten Vorhaben“ im Gegenzug kein Akt der Versöhnung und des guten Willens angedacht sei.

Der Südtiroler Schützenbund ist der festen Meinung, dass man den Bogen nicht überspannen sollte. Ansonsten könne es am Ende notwendig sein, den gesamten Umzug - ebenfalls aus technischen Gründen - nach Italien zu verlegen, heißt es abschließend in einer Aussendung.

Von: mk grafik: stnews;googlemaps

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