25.10.2011 16:59 Artikel drucken

Bozen: Beschlüsse des Stadtrats

Bozen - Der Stadtrat habe heute die Ausschreibung für die Arbeiten zum Mähen der großen Rasenflächen im Stadtgebiet genehmigt. Die Kosten belaufen sich für 2012 und 2013 insgesamt auf 283.800 Euro (ohne MwSt.). In der Stadt gebe es viele Ausgaben, die getätigt werden müssen. Erst wenn sie ausfallen, fallen sie auf. Darauf wolle er an diesem Beispiel hinweisen.

Der Stadtrat hat heute den Beitritt zur Vereinigung "Städte für die Geschwisterlichkeit" genehmigt. Über 150 Gemeinden aus ganz Italien zählen dazu. Die Vereinigung hat es sich zum Ziel gesetzt, die Beziehung zwischen den Bürgerinnen und Bürgern und der Stadtverwaltung so zu gestalten, dass sie von Gemeinschaftssinn geprägt sind. Die Vereinigung "Städte für die Geschwisterlichkeit", deren Vizepräsident Stefano Cardinali, der Bürgermeister von Montecorsaro (Macerata) ist, wurde 2008 gegründet und geht auf Chiara Lubich, die Gründerin der Bewegung der "Focolari" zurück.

"Man muss die Geschwisterlichkeit durch eine Kultur des Zuhörens auch in die Politik zurückbringen", sagt Cardinali. Bürgermeister Luigi Spagnolli hat Cardinali kürzlich in Bozen getroffen. "Unsere Gesellschaft wird immer vielfältiger. Um zu vermeiden, dass alle ohne Gemeinsamkeiten nebeneinander hergehen, ist es wichtig, die Geschwisterlichkeit wiederherzustellen", sagte Luigi Spagnolli. Wie die Umsetzung dieses Ziels für Gemeinden konkret aussehen kann, wird in der Charta von Genua im Detail beschrieben. Eine Homepage der Bewegung ist im Entstehen, jedes Jahr gibt es für ein besonders gutes Projekt den Lubich-Preis, und anlässlich der 150 Jahre Einheit Italiens waren zwei junge Menschen aus Montecorsaro mit einer Vespa aus dem Jahr 1978 unterwegs, um die Botschaft der

Geschwisterlichkeit möglichst vielen Gemeinden zu überbringen

Am 10. November um 19.00 Uhr lädt der Bozner Museumsverein (der gemeinsam mit der Stadt das Stadtmuseum führt) zum "Lichtfest" in die Silbergasse. In der Feierstunde wird an den 10. November 1861 erinnert, an welchem in Bozen die Gasbeleuchtung offiziell in Betrieb genommen wurde, ein "unerhörter" Fortschritt, der dem fortschrittlichen Bürgermeister Joseph Streiter von konservativen Kreisen auch auch zum Vorwurf gemacht wurde.

Am Samstag, den 29. November findet in Zusammenarbeit mit der Großmarkthalle die Veranstaltung "kastaniennundradeln" statt, die bereits in einer eigenen Pressekonferenz vorgestellt wurde.

Vom 14. November 2011 bis 31. Oktober 2012 zeigt das Merkantilmuseum eine Ausstellung mit dem Titel "Die alte Post in Bozen" Die Stadt übernimmt die Schirmherrschaft.

Am 24. November um 18.00 Uhr wird im Konferenzsaal des Stadtarchivs unter den Lauben eine Veranstaltung der Vereinigung BZ1999 stattfinden, die sich mit Humor und Satire zwischen Risorgimento und Einheit Italiens befasst. Mit dabei auch die online-Zeitschrift Fillide.

Das Theaterprojekt Liberi tutti von teatroblu im Cristallo Theater, das bis Dezember Aufführungen anbietet, wird unterstützt.

Vom 11. bis 14. November findet die Europameisterschaft im Torball (einem Ballspiel für Sehbehinderte und Blinde) in Bozen statt. Die Stadt gibt die Schirmherrschaft und einen Beitrag.

Vom 14. bis 16. November veranstaltet das Honorarkonsulat der Russischen Föderation in Bozen ein Filmfestival im Filmclub. Die Stadt unterstützt die Veranstaltung.

Am 26. November wird wieder die Carezza Ski Veranstaltung am Rathausplatz stattfinden.

Zum Thema Drusustadion meint Bürgermeister Spagnolli, es tue ihm leid, dass aus Leifers nichts geworden sei. Leifers habe wenig Infrastrukturen und habe auf jeden Fall Mittel nötig. Wenn das Drususstadion saniert werde, dann müssten aber auch andere Einrichtungen hergerichtet werden, und zwar der Palamazzali, die Leichtathletikanlage des CONI sowie die Überdachung des Eisackbeckens seien durchzuführen. Im Drususstadion brauche es Kunstrasen, damit das Stadion immer genutzt werden kann, außerdem müssten die Eingänge von der Eisackseite gewährleistet sein. Wegen der Parkplätze habe er keine Sorge, im Parkhaus Bozen Mitte gäbe es genug.

Am 10. November werde die Bürgerversammlung zur Aufschnaiter-Schule stattfinden, kündigte der Bürgermeister an. Er wundere sich nach wie vor darüber, dass sich hier Menschen dagegen wehren, in eine neue Schule umziehen zu können.

Zur Durnwalders Aussagen zum Alpini-Treffen meinte Spagnolli noch einmal, er habe in seiner Antwort von gestern nichts ironisch gemeint. Er freue sich, dass Durnwalder endlich aufgewacht sei und bemerkt habe, dass es sich um eine große Veranstaltung handle. Seit Monaten habe er die Möglichkeit angemahnt, mit bestimmten Ämtern des Landes zusammenarbeiten zu können. Ab nun werde man endlich in perfektem Zusammenspiel gemeinsam an den Vorbereitungen arbeiten können.

Der Bürgermeister wies auch auf die Gedenkfeiern zwischen dem 2. und dem 6. November hin.

Von: mk

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