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SGB/CISL: Nein zur Schließung der Außenstellen der Gerichtsämter
Bozen - Gegen die Schließung der Außenstellen der Gerichtsämter in Bruneck, Brixen, Meran und Schlanders hat auch die Fachgewerkschaft Öffentliche Dienste im SGBCISL bereits interveniert.
Die Außenstellen müssten erhalten bleiben und dürften nicht dem Sparstift zum Opfer fallen, so die Gewerkschaft.
Der Staat spare bereits bei diesen Strukturen, da nur 50 Prozent der vom Stellenplan vorgesehenen Arbeitsplätze auch tatsächlich besetzt sind.
Zudem seien diese Strukturen wichtige Anlaufstellen für andere öffentliche Verwaltungen, etwa die Finanzämter, die Katasterämter oder die Gemeinden. Nicht zuletzt sei es wichtig, diese Dienste und die damit zusammen hängenden Arbeitsplätze in der Peripherie aufrecht zu erhalten. So könnten auch unnötig lange Wege vermieden werden.
„Wir haben bereits die Zusammenlegung der Strukturen als Verwaltungseinheiten verlangt und den Arbeitsaustausch zwischen dem Personal der Zweigstellen Meran und Schlanders bzw. Brixen und Bruneck vorgeschlagen. Somit würden alle verwaltungstechnischen Abläufe statt über vier nur mehr über zwei Strukturen laufen. Auch die Richter könnten jeweils zwei Außenstellen betreuen, was teilweise schon der Fall ist. All dies würde eine Kostenersparnis bringen und gleichzeitig die Erhaltung aller vier Außenstellen mitsamt den Diensten und den Gerichtsverhandlungen bedeuten. Bei den vom Personalmangel arg gebeutelten Gerichtsämtern könnte so sogar noch eine Ersparnis erzielt werden, ohne die Dienste zu beeinträchtigen“, so der SGB/CISL.
Die Fachgewerkschaften Öffentliche Dienste im SGB/CISL ruft die Lokalpolitik auf, sich für die Beibehaltung der Dienste und der Arbeitsplätze der vier Gerichtsaußenstellen einzusetzen.
Von: mk



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