Wirtschaft
27.10.2011 12:04 Artikel drucken

Durnwalder und Mussner besuchen Müllverwertungsanlage

lpa - archiv

Anlage für 200.000 Kubikmeter Restmüll
Foto: lpa - archiv

Bozen - Wie aus Restmüll Energie und Wärme gewonnen werden, kann man künftig in Bozen Süd beobachten. Dort wird derzeit an der thermischen Restmüllverwertungsanlage gebaut, die Ende 2013 in Betrieb genommen werden soll. Landeshauptmann Luis Durnwalder und Landesrat Florian Mussner statten der Baustelle am kommenden Mittwoch, 2. November, einen Besuch ab.

Die Landesregierung ist in Sachen Müllmanagement auf drei Schienen unterwegs. Zuallererst setzt sie - wo immer möglich - auf Müllvermeidung, daneben aber auch auf Mülltrennung und Recycling. Materialien, die nicht recycelbar sind, landen schließlich im Restmüll, der bis dato auf Deponien gelagert, künftig aber in der Restmüllverwertungsanlage in Bozen Süd verbrannt und damit in Wärme und Energie umgewandelt werden soll.

Die Anlage soll Ende 2013 in Betrieb gehen und wird dann rund 200.000 Kubikmeter Restmüll fassen. So können jährlich rund 130.000 Tonnen Müll aus allen Gemeinden des Landes verbrannt werden. Die Müllverwertungsanlage wird - einmal fertiggestellt - modernsten technischen Standards genügen, und zwar auch im Umwelt- und Abgasbereich. Darüber hinaus produziert sie Energie und Abwärme, die möglichst effizient genutzt werden sollen. Letztere über das Fernwärmenetz der Stadt Bozen.

Ein Bild der Arbeiten an der Restmüllverwertungsanlage werden sich Landeshauptmann Durnwalder und Landesrat Mussner am kommenden Mittwoch, den 2. November um 16.00 Uhr auf der Baustelle der Anlage in Bozen Süd machen.

Von: lpa

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