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Bossi verteidigt erneut Pensionen
Rom - Im Rahmen der Debatte zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise innerhalb des italienischen Ministerrates wehrt sich Lega Nord-Chef Umberto Bossi erneut dagegen, dass die Regierung Hand an das Pensionssystem anlegt.
Dabei verzichtete er wie gewohnt nicht auf drastische Gesten während seiner Ausführungen. „Wenn wir jetzt den Arbeitern, die ihr Leben lang geschuftet haben, um ihr Geld in die Hände von Rom zu geben, die Pensionen kürzen, dann bricht eine Revolution aus“, erklärte Bossi, wobei er den Mittelfinger in die Höhe hob.
Auf die Frage, ob seiner Meinung nach Ministerpräsident Silvio Berlusconi zurücktreten sollte, lautete die Antwort: „Keinen Kommentar“. Berlusconi weigere sich, diesen Schritt zu vollziehen, deshalb seien auch Äußerungen zu diesem Thema überflüssig, so Bossi.
Spannungen in der wackeligen Mehrheit bestehen jedoch ohne Zweifel. Obwohl Wirtschaftsminister Giulio Tremonti die Meldung sofort dementierte, kursierten Gerüchte, dass dieser während des jüngsten Ministertreffens mit der Idee eines "politischen Wechsels" gespielt habe.
Von: mk



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