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BürgerUnion: „Und täglich grüßt das Maultier samt Diktator drauf“
Bozen - Die Tatsache, dass Mussolini noch immer „unbehelligt vom Piffrader-Relief heruntergrinst“, bezeichnet die BürgerUnion als Zeichen der politischen Willenslosigkeit der Südtiroler Landesregierung. „Wie die Großen haben sie zuerst gepolter, das Relief komme herunter. Nun, am 4.November ist immer noch nichts geschehen und der Ochse auf dem Esel salutiert den Faschisten munter weiter“, schreibt Dietmar Zwerger, Leitungsmitglied der BürgerUnion in einer Aussendung.
Wohlwollend habe man die Ankündigungen Durnwalders aufgenommen, als er verkündete, der Duce komme weg nun halte ihn nichts mehr. Leider, so Zwerger, sei es bei den großen Worten geblieben. „Man ist es ja leider schon gewohnt“, schreibt er weiter, “die Landesregierung kündigt etwas groß an, und wenn die Wogen geglättet sind, vergisst man es einfach.“
Als Beispiele nennt Zwerger die immer noch ungelöste Toponomastikfrage, welche seit über 60 Jahren auf eine Lösung harre. „Aber auch den Irpef-Zuschlag kann man hier nennen“, heißt es in der Aussendung. „Auf Druck der BürgerUnion hin hat die SVP im Dezember die Streichung des Irpef-Zuschlags bis Juni 2011 versprochen.“
Doch auch hier sei, gleich wie beim Faschistischen-Reiter bis heute nichts geschehen.
Der wiederkehrende 4. November sei Anlass für die BürgerUnion, den Duce aus Stein wieder in Erinnerung zu rufen. Besonders, da er mehr als nur ein Steinhaufen sei. Zwerger meint gar diese „hässliche Fratze“ führe den Südtirolern tagtäglich vor Augen, wie viel Volkstumspolitik in dieser Landesregierung zähle.
„Und solang der Ochse auf dem Esel weiterreitet, triumphieren die Faschisten und Tolomei jeden Tag aufs Neue über uns Südtiroler. Und wir schauen untätig zu“, schließt Zwerger seine Aussendung ab.
Von: mk



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