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Einsprachige Wegbeschilderung: Ermittlungen werden archiviert
Bozen - Die Ermittlungen von Oberstaatsanwalt Guido Rispoli rund um die einsprachigen Wegbeschilderungen, welche der Südtiroler Alpenverein angebracht hat, werden archiviert.
Laut Rispoli handle es sich um ein politisches Problem, aber um kein juristisches. Wenn das Prinzip der Zweisprachigkeit, das im Autonomiestatut verankert ist, nicht eingehalten werde, müsse die Politik für Klarheit in rechtlichen Grauzonen sorgen.
Obwohl noch nicht keine definitive Entscheidung gefallen ist, werden vermutlich auch die Ermittlungen im Zusammenhang mit der Verwendung von öffentlichen Geldern von Seiten des Alpenvereins eingestellt. Die Justiz war deshalb auf den Fall aufmerksam geworden, weil der AVS mit Hilfe von öffentlichen Geldern die einsprachigen Wegschilder angebracht hat.
Laut den Carabinieri und der Forstbehörde sind damit 75 Prozent der Schilder auf Wanderwegen nur einsprachig verfasst.
Von: mk



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