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10.11.2011 19:13 Artikel drucken

SVP: Protest gegen römischen Rotstift beim Sender Bozen

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Solidarität dem gesamten Personal gegenüber
Foto: svp

Bozen - "Die vom römischen Ministerrat beschlossene drastische Kürzung des Budgets des Senders Bozen der RAI gefährdet die Ausstrahlung des Hörfunk- und Fernsehprogramms in deutscher und ladinischer Sprache. Südtirol kann darauf nur eine Antwort geben: die Zuständigkeit für den öffentlich-rechtlichen Runkfunk muss vom Staat ans Land übergehen, der Sender Bozen muss mittelfristig zu einem innerhalb der RAI autonomen Vollbetrieb ausgebaut werden, dessen absolute Unabhängigkeit von einem überparteilichen Rundfunkbeirat garantiert wird." Dies erklärt der Vorsitzende der SVP-Fraktion im Südtiroler Landtag, Elmar Pichler Rolle, in einer ersten Stellungnahme nach Bekanntwerden der Kürzungen von rund 15 auf etwa zehn Millionen Euro des Jahresbudgets des Senders Bozen.

Die Abgeordneten der SVP-Fraktion sprechen dem gesamten Personal sowie allen freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Senders Bozen ihre Solidarität aus und werden alles daran setzen, um das Recht auf öffentlich-rechtliche Hörfunk- und Fernsehprogramme in deutscher und ladinischer Sprache zu verteidigen, so der SVP-Fraktionschef.

Pichler Rolle hat zudem SVP-Obmann Richard Theiner ersucht, das Problem im Dringlichkeitswege auf die Tagesordnung des SVP-Präsidiums am kommenden Montag zu setzen: "Wir müssen alles tun, um diese Frage rasch zu klären. Ich hoffe sehr, dass nun auch alle Mitarbeiter des Bozner RAI-Sitzes, die sich bislang einer Übernahme durch das Land versperrt haben, einsehen, dass nicht nur der bisherige Hörfunk- und TV-Betrieb, sondern konkret auch ihre Arbeitsplätze gefährdet sind", so Pichler Rolle.

Von: mk

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