© SüdtirolNews.it 2009-2011 - P.I.: IT02663860217 | Impressum | Privacy | Werben | Jobs | Free Widget | Mobil | iPhone
FH - Weihnachtsbeleuchtung in Bozen: „Kulturlose Stadtverwaltung“
Bozen - Die Freiheitlichen kritisieren, dass in Bozen, die Weihnachtsbeleuchtung bereits seit 11. November brennt. "Die Weihnachtszeit beginnt in der religiösen Geschichte mit dem ersten Advent. Die Stadt Bozen hat ihre Weihnachtsbeleuchtung jedoch schon seit dem 11. November eingeschaltet und das beweist: die Stadt hat eine kulturlose Stadtverwaltung. Man darf dieses religiöse Fest der Christen nicht für den geschäftlichen Profit missbrauchen, sondern man muss sich auch der öffentlichen Verantwortung bewusst sein. Dies gilt auch für den Handel, wo in gewissen Orten die Weihnachtsdekoration auch immer früher angebracht wird. Einheimische und Gäste wünschen sich diesen ‚Frühstart’ nicht, sie wollen einen ehrlichen Umgang mit dem Weihnachtsfest“, schreibt der freiheitliche Landtagsabgeordnete Sigmar Stocker in einer Aussendung.
Wenn zur Weihnachtszeit natürlich die Kassen der Kaufleute klingeln, sei dagegen auch nichts einzuwenden. Unangenehm auffallend sei jedoch, dass in den vergangenen Jahren Weihnachten immer weiter vorverlegt worden sei, und das sei abzulehnen.
„Weihnachten sollte ab den 1. Adventsonntag beginnen. Ab diesem Datum bereitet man sich auf den Heiligen Abend vor. Vor allem wir im Alpenraum sollten längerfristig nicht den Vorwurf des Missbrauches bekommen, denn ein solcher ist diese schleichende Vorverlegung und nichts anderes. Deshalb sind die Städte und der Handel zu einer respektvollen Zurückhaltung vor der Geschichte des Weihnachtsfestes aufgerufen“, so Stocker abschließend.
Von: mk



Kommentar hinzufügen