Wirtschaft
29.11.2011 17:02 Artikel drucken

Landeshaushalt: Keine Schulden und weitere Entlastungen für Familien

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SVP-Fraktionschef spricht mit Gewerkschaften
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SVP-Fraktionschef bespricht das Finanzgesetz mit Gewerkschaften
Bozen - Bei einem Treffen über die in Kürze anstehenden Beratungen zum Landeshaushalt 2012 waren sich der Vorsitzende der SVP-Fraktion, Elmar Pichler Rolle, und die Vertreter der konföderierten Gewerkschaften AGB/CGIL, SGB/CISL und SGK/UIL darüber einig, dass vor allem Bürger mit niedrigen Einkommen unterstützt werden müssen. Im Mittelpunkt der Aussprache stand daher die neue IRPEF-Regelung.

Die Gewerkschaften treten dafür ein, dass die derzeit vorgesehene Einkommensgrenze von 15.000 Euro für die generelle Befreiung vom IRPEF-Landeszuschlag in Höhe von 0,9 Prozent neuerlich angehoben wird. SVP-Fraktionschef Pichler Rolle erklärte, dass die im Finanzgesetzentwurf vorgesehene Koppelung der Befreiung vom IRPEF-Landeszuschlag an die Anzahl der Kinder endlich auch den Mittelstand einbeziehe, während Familien mit Kindern und niedrigem Einkommen einen Ausgleich über das regionale Familiengeld erhielten.

Pichler Rolle verwies darauf, dass Südtirol es nach wie vor schaffe, einen ausgeglichenen Landeshaushalt ohne Schulden zu präsentieren und bei einer zunehmend schwierigeren Wirtschaftslage trotzdem Entlastungen vorgesehen seien. Ebenso müsse es weiter gelingen, die gute Beschäftigungslage in Südtirol aufrecht zu erhalten, was die Unterstützungen an die Wirtschaft rechtfertige.

Pichler Rolle sicherte zu, dass die SVP-Landtagsfraktion die Anregungen der konföderierten Gewerkschaften prüfen werde.

Von: mk

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