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FH - Meran: Steine auf den Nikolaus
Meran - Ausländische Jugendliche sollen am vergangenen Samstag und Sonntag in der Fußgängerzone von Meran mit Steinen auf die ehrenamtlichen Darsteller des Nikolaus und Krampusbrauches losgegangen sein. Einige der Betroffenen haben sich nun an den freiheitlichen Gemeinderat Thomas Peintner gewandt.
"Sie sind besorgt, ob der anstehende Nikolausumzug überhaupt stattfinden kann, angesichts der hohen Gewaltbereitschaft und dem Unverständnis einiger ausländischer Zaungäste gegenüber Tiroler Bräuchen. Es ist eine Sache der Erziehung, aber auch der Anpassung an unsere Südtiroler Gepflogenheiten", so Thomas Peintner weiter, "denn kaum einer weiß, wie viel Arbeit und Einsatz hinter einem solchen Umzug steckt. Wir jedenfalls werden als ersten Schritt einen Termin bei der neu eingerichteten, für alle Südtiroler zugänglichen Anti-Diskriminierungsstelle fordern. Denn rohe Gewalt gegenüber den Vertretern einer Minderheit und deren christliche Symbole ist rechte Gewalt. Wenn die Tätigkeit des verantwortlichen Traditions- und Brauchtumsvereins ‚Burggrof´n’ eingestellt werden muss, wird es nur Verlierer geben. Soweit darf es nicht kommen."
Die abschließende Forderung laute: Wenn in Meran auch in Zukunft ein friedlicher und traditioneller Nikolausumzug stattfinden soll, an welchem auch Familien und ältere Menschen unbesorgt teilnehmen können, dann müssen die Ordnungshüter die Veranstaltung permanent begleiten und die Straftäter ernsthaft verfolgen, so Peintner.
"Die Verantwortlichen der Integrationspolitik in Meran werden sich die Frage gefallen lassen müssen, wie es nur so weit kommen konnte, dass ausländische Jugendliche mit Steinen auf die Darsteller des Nikolausumzugs werfen", so der freiheitliche Gemeinderat Thomas Peintner abschließend.
Von: mk



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