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Leichtathletik: Großes Interesse für Trainerausbildung
Bozen - Südtirol ist in der Leichtathletik im Verhältnis zu seiner Größe dank Alex Schwazer, Silvia Weissteiner und Co. überaus erfolgreich. Der Erfolg fußt unter anderem auf Top-Trainern. Nach sieben Jahren läuft derzeit erstmals wieder eine Trainer-Ausbildung in Südtirol. Zur Freude von Fidal-Chef Armin Bonamico war der Andrang mit 36 Teilnehmern deutlich größer als erwartet.
"Mit so einem Ansturm und so einem hohen Standard hätte ich nicht gerechnet", freut sich Bonamico. "Und es freut mich auch, dass wir mit Pierluigi Putzu einen Trainer aus Südtirol haben, der den Kurs abhalten darf. Das ist eine Aufwertung für die gesamte Bewegung. Jetzt gilt es, diese Traineranwärter zu begleiten, denn nur gut ausgebildete Trainer garantieren uns auch in Zukunft so erfolgreiche Leichtathleten wie bisher."
Die Trainerausbildung ist in Italien nach der jüngsten Reform sehr anspruchsvoll. Es gibt die Ausbildung zum Übungsleiter (istruttore), zum Trainer (allenatore) und zum spezialisierten Trainer (allenatore specialista). Den höchsten Trainerschein haben in Südtirol derzeit nur fünf, Trainer gibt es rund 25. An der ersten Übungsleiterausbildung seit 2004 nehmen derzeit 36 Südtiroler und 16 aus dem Trentino teil. Dazu zählen etwa die ehemalige Hochspringerin Claudia Bodner, Erika Niedermayr Indra oder noch Aktive wie der Speerwerfer Hubert Göller oder Diskuswerferin Elisabeth Stofner.
"Der Kurs gliedert sich in drei Teile", erklärt Landestrainer Karl Schöpf. "Den ersten 16-stündigen Theorieteil haben die Teilnehmer bereits hinter sich. Jetzt folgt ein 24-stündiger Praxisteil bei einem erfahren Trainer." Abgeschlossen wird die Ausbildung zum Übungsleiter im Frühjahr mit einem 60-stündigen Mix aus Theorie und Praxis.
Von: mk



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