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02.12.2011 17:08 Artikel drucken

Bozen: Mittelstand erhält die ersten 30 Wohnungen in der Kaiserau

wobi

Insgesamt besteht das Baulos EA2 aus 136 Wohnungen
Foto: wobi

Bozen - Heute wurden vom Präsidenten des Wohnbauinstitutes Konrad Pfitscher im Rahmen einer Feier die ersten 30 Wohnungen für den Mittelstand in Bozen im Stadtviertel Kaiserau in Bozen Baulos EA2, Nicolò Rasmo Strasse 19-35, übergeben.

Bei der Schlüsselübergabe an die neuen Mieter waren der Landeshauptmann Luis Durnwalder, Landesrat Christian Tommasini, die Stadträtin für Urbanistik der Gemeinde Bozen Maria Chiara Pasquali, Wobi-Vizepräsident Renzo Caramaschi und Wobi-Generaldirektor Franz Stimpfl anwesend.

Die Pfarrer des Stadtviertels Udalrico Quaresima und Andreas Seehauser haben die Wohnungen gesegnet. Insgesamt besteht das Baulos EA2 aus 136 Wohnungen. 96 Wohnungen wurden an Sozialmieter bereits im September übergeben und 30 davon sind für den Mittelstand reserviert worden. Heute wurden erstmals Mittelstandswohnungen in zehnjähriger Mieterrotation übergeben, d.h. die Mieter die heute die Schlüssel erhalten müssen spätestens nach zehn Jahren die Wohnung wieder verlassen. Die Mieten für diese entsprechen der Landesmiete (6,22 Euro/m2 Konventionalfläche), wobei je nach Einkommen eine Erhöhung von 5 Prozent, zehn Prozent oder 15 Prozent angewandt wird. Die Mieten betragen demnach mindestens 329,63 Euro und maximal 691,74 Euro.

Die heute übergebenen Mittelstandwohnungen haben eine Größe zwischen 38 m2 und 80 m2 und die Familien, die heute die Schlüssel erhalten haben, bestehen aus maximal 4 Personen. Außerdem ziehen 6 Einzelgesuchsteller in diese Wohnungen ein.

Der holländische Architekt Van Dongen hat bei der Planung des neuen Stadtviertels Kaiserau, ausgehend von Schloss Sigmundskron, als Grundidee Baulose sogenannte „Burgen“ vorgesehen, in welchen drei bis vier Wohngebäude einen begrünten, offenen Innenhof umschließen.

Das architektonische Projekt für das Baulos EA2 wurde von den Architekten Edoardo Cappuccio, Giuseppe Donato, Tomaso Macchi Cassia e Paola Seria aus Bozen ausgearbeitet. Sie waren die Gewinner eines Wettbewerbes, welcher 2005 ausgeschrieben wurde. Im November 2008 konnten die Arbeiten begonnen und im Mai 2011 abgeschlossen werden. Diese wurden von der Baufirma Adige Bitumi ausgeführt. Sämtliche andere Aufträge, sowohl für die Planung als auch für die Ausführung, wurden Großteils an einheimische Planer bzw. Firmen erteilt.

In den zwei unterirdischen Stockwerken befinden sich 210 Autoabstellplätze, die Keller und die Technikräume. Die 136 Wohnungen sind auf vier Baukörper mit fünf bis acht Stockwerken aufgeteilt.

Beim Bau wurde vor allem darauf geachtet eine energetische Optimierung zu erreichen und zwar ist es durch eine sehr gute Isolation, den Einbau von Solarkollektoren und einer Fotovoltaikanlage und durch den Anschluss an das Fernheizwerk gelungen die KlimaHaus-Zertifizierung A und B zu erhalten.
Des Weiteren wird das Regenwasser gesammelt und damit werden die Grünanlagen bewässert.

Von: mk

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