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Südtirol kann Italien nicht retten - Freistaat statt padanischer Provinz
Bozen - "Offensichtlich ist in Italien - angesichts des drohenden Staatsbankrotts und des angedrohten Sparpaketes - eine allgemeine Panik ausgebrochen. Dass Südtirol zusätzlich zum Handkuss kommen wird, musste man erwarten, Mailänder Abkommen hin oder her. Warum müssen die Südtiroler noch länger mit einer einseitigen Vetragserfüllung einverstanden sein, nachdem sich Italien nachweislich nicht daran hält? Es kann den Südtirolern auch nicht länger vermittelt werden, dass sie Italien helfen oder gar retten können. Daher ist es an der Zeit, die Weichen für eine eigenständige Zukunft in einem unabhängigen Freistaat zu stellen", schreibt der freiheitliche Landesparteiobmann und Landtagsabgeordnete Pius Leitner in einer Aussendung.
Leitner nimmt die von der Lega Nord erneut ins Spiel gebrachte Idee eines unabhängigen Padaniens zum Anlass, für Südtirol auf jeden Fall eine eigene Lösung zu suchen - unabhängig von Rom und von Mailand. Südtirol habe mit Padanien nichts zu tun, sollte aber den "padanischen Wirbel" für die Darstellung deseigenen Weges nützen: Freistaat auf der Grundlage des Selbstbestimmungsrechtes!
"Natürlich kann kein Mensch im Detail voraussehen, wohin die anhaltenden Finanz- und Wirtschaftskrise führt. Klar ist jedoch, dass viele Menschen vor dem Abdriften in die Armut stehen und dass immer mehr Staaten ihre Schulden nicht mehr bezahlen können. Da nützen die vermeintlich stärkste Rettungsschirme ebenso wenig wie die Durchhalteparolen europäischer Politiker. Es darf in diesem Zusammenhang nicht vergessen werden, dass Italien im Grunde von der EU kommissarisch verwaltet wird - schließlich 'genehmigt' sie auch das italienische Sparpaket und somit auch den italienischen Staatshaushalt. Es ist nicht länger zu akzeptieren, dass mit dem hart ersparten Geld der Menschen die Sünden anderer beglichen werden. Die EU maßt sich an, auf dem Rücken von 500 Millionen Menschen und ohne deren Zustimmung eine Transfer- und Schuldenunion zu erfinden, welche die eigentlichen Verursacher des Mißstandes verschont und die Bürger gnadenlos 'aussackelt'. Am Ende könnte es dann egal sein, ob der Euro hält oder nicht - wenn die Menschen keinen mehr haben oder wenn er keinen Wert mehr hat", so Leitner abschließend.




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