© SüdtirolNews.it 2009-2011 - P.I.: IT02663860217 | Impressum | Privacy | Werben | Jobs | Free Widget | Mobil | iPhone
Monti: „Die Zukunft des Euro hängt von uns ab“
Rom - Italien könnte für die Zukunft der Einheitswährung eine entscheidende Rolle spielen. Dies betonte Ministerpräsident Mario Monti.
Wenn man die Spirale der Verschuldung und des schwächelnden Wirtschaftswachstums in Italien nicht aufhalte, könnten die Konsequenzen dramatisch ausfallen, erklärte Monti vor der Abgeordnetenkammer. Gleichzeitig fügte Monti hinzu, dass seine Regierung für den Erhalt des Euro ihren Teil erledigt habe.
Staatspräsident Giorgio Napolitano drückte seinen Respekt vor den Bemühungen der Regierung aus. Eine inhaltliche Bewertung der einzelnen Maßnahmen obliege allerdings den politischen Kräften im Parlament.
Dort hofft man indessen, dass noch Abänderungen am Sparmanöver in den einzelnen Kommissionen möglich sind. So erklärte die Präsidentin der Senatoren im PD, Anna Finocchiaro, dass von der Bevölkerung sehr viel abverlangt werde.
Sie hätte sich gewünscht, dass das Paket gerechter ausfalle und vor allem die reicheren und privilegierteren Schichten treffe. Außerdem sollte laut dem PD das Problem der Steuerhinterziehung schärfer angegangen werden.
Auch Silvio Berlusconi erklärte, dass das Sparpaket kaum auf den ersten Anhieb durchgehen werde, wenn die Regierung nicht die Vertrauensfrage stellt. Auf die Frage, was am Manöver geändert werden soll, gab er jedoch keine konkrete Antwort.
Von: mk



Kommentar hinzufügen