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STF: Verkehrsbelastung bei Alpini-Treffen
Bozen - Mit einem Andrang von 150.000 Touristen am vergangenen Wochenende innerhalb von vier Tagen wurde die Grenze der Besucher in der Landeshauptstadt sowie der Verkehrsbelastung erreicht. Dies betont die Süd-Tiroler Freiheit in einer Aussendung.
Für das Alpini Treffen werde aber mit 300.000 Besuchern nur in Bozen gerechnet, so Roland Lang von der Süd-Tiroler Freiheit. „Ein vorprogrammiertes Chaos, da klarerweise alle nach der Parade wieder nach Italien heimfahren wollen“, erklärt Lang.
Aufgeteilt auf vier Tage habe sich eine so große Menschenmenge, dass kein Mensch in diesem Gedränge umfallen konnte, durch Bozen und den Weihnachtsmarkt gewälzt. Obwohl sehr viele Touristen auch einen Tag in Brixen oder Meran im Weihnachtstreiben verbrachten, sei Bozen überlastet gewesen. „Beim Alpini Treffen im Mai 2012 sollen aber mehr als 300.000 Soldaten nur Bozen bevölkern. Und alle diese Leute werden am Sonntag natürlich bei der Parade dabei sein wollen und danach abreisen. Das Chaos ist voraussehbar“, so Lang.
Es werde sich zeigen, so die Süd-Tiroler Freiheit, wie viele Sonderzüge die Eisenbahn für den Aufmarsch bereitstellen wird. Sicherlich werde von Seiten der Trenitalia die Bereitschaft für Sonderzüge größer sein als die jetzige Gesprächsbereitschaft bei der Streichung von wichtigen Zugverbindungen.
„Am vergangenen Wochenende brauchten italienische Touristen für die Strecke Bozen Verona, 158 Kilometer, mehr als 3,5 Stunden. Das entspricht einer Fahrgeschwindigkeit auf der Autobahn von ungefähr 45 Stundenkilometer. Es bleibt jedem selbst überlassen, sich auszurechnen, welche ‚Fahrgeschwindigkeit‘ bei einem doppelt so starken Verkehrsaufkommen möglich sein wird“, fügt Lang hinzu.
Die Süd-Tiroler Freiheit fordert erneut alle Verantwortlichen auf, dieses Alpini- Treffen zu überdenken. „Abgesehen von der Provokation, die dieses Treffen in Bozen unnötigerweise gegenüber den Südtirolern bedeutet, hat Bozen auch verkehrsmäßig nicht die Voraussetzungen, um ein reibungsloses Treffen zu gewährleisten. Jede italienische Großstadt in Oberitalien ist dafür geeigneter“, so Lang abschließend.
Von: mk



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