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SVP-Arbeitnehmer für Einhaltung der Sonn- und Feiertagsruhe
Bozen - Die ArbeitnehmerInnen in der SVP fordern seit Jahren, dass die Geschäfte an Sonn- und Feiertagen geschlossen bleiben. „Sechs Tage die Woche müssen reichen um seine Einkäufe tätigen zu können“, so deren Vorsitzender Christoph Gufler.
„Mit der von der Regierung Monti geplanten völligen Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten werden die mittelständischen Familienbetriebe zum Tode verurteilt“, befürchtet Gufler. Während es sich die großen Handelsketten „richten“ können, müssten in den kleinen Betrieben der Chef und die Chefin mit ihren wenigen MitarbeiterInnen selber sieben Tage im Geschäft stehen. Dies sei auf die Dauer nicht zu leisten. „Die Folge davon ist, dass die Großen die Kleinen verdrängen werden. Damit wird die Nahversorgung und die Attraktivität unserer Ortszentren nachhaltig geschwächt“. Deshalb begrüßen es die ArbeitnehmerInnen in der SVP, dass die Landesregierung mittels Landesgesetz den Plänen der Regierung einen Riegel vorschieben will. Allerdings sind im Entwurf der Landesregierung viel zu viele Öffnungstage vorgesehen.
„Wenn in Österreich an keinem Sonntag ein Einkauf möglich ist und sogar eine Weltstadt wie Berlin mit acht Verkaufssonntagen auskommt, müssen in Schenna und St. Ulrich die Geschäfte nicht alle Sonntage und in anderen Gemeinden nicht an vierzehn Sonn- und Feiertagen geöffnet sein. Sieben Öffnungstage genügen“ so Gufler abschließend.
Von: mk



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