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Wall-Street-Journal prophezeit Euro-Ausstieg für 2012
Brüssel – Nun ist es soweit. Wichtige europäischen Bankinstitute und Nationalbanken verschiedener Euroländer bereiten sich auf einen Euro-Ausstieg und die Rückkehr zu nationalen Währungen vor. Dies jedenfalls prophezeit das Wall Street Journal, das in der heutigen Ausgabe davon berichtet, dass auch zwei weltweit führende Bankinstitute sich auf ein Ende der Eurozone vorbereiten und sich darauf einstellen, in Zukunft internationale Transaktionen wieder in alten europäischen Währungen durchzuführen.
Das Wall Street Journal will die Namen der beiden Bankinstitute nicht nennen, der Verdacht des Journals wird jedoch vom belgischen Konsortium Swift gestützt, welches die internationalen Finanztransaktionen technisch abwickelt. Der amerikanischen Finanzzeitschrift zufolge würde dieser Schritt eines Euro-Ausstiegs bedeuten, dass schwache Staaten wie Griechenland ihre Währung endlich abwerten und somit einen Staatsbankrott verhindern könnten, während etwa Deutschlands Mark eine sofortige Aufwertung gegenüber dem Dollar erfahren würde, was andererseits den deutschen Export schwer treffen würde.
Während die Drachme – so Ökonom Jens Nordvig – sofort bis zu 60% verlieren könnte, würden die italienische Lira und die spanische Peseta vermutlich um etwa 35% abgewertet.
Von: hp



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