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Bossi beschimpft Präsident Napolitano als gehörnten "Terrone"
Rom – Die verbalen Ausrutscher und Entgleisungen des gesundheitlich und politisch schwer angeschlagenen Altmeisters der Lega Nord, Umberto Bossi, werden zunehmend bizarrer. „Napolitano sei ein Terrún, ein „südländischer Nichtstuer“ aus Neapel, so tönte Bossi lautstark vom Podium des Bergamasker Winterfestes 'Berghem Frecc' und zeigte dem Staatspräsidenten symbolisch die gehörnte Hand. Auch der frühere Vereinfachungsminister Roberto Calderoli und Ex-Innenminister Roberto Maroni von der Lega Nord waren auf dem Podium anwesend und amüsierten sich ob der vulgären Späße des delirierenden Senatúr.
Im Publikum rissen die Sprechchöre, die nach „Sezession“ verlangten, nicht ab, und Bossi versicherte den Anwesenden, dass Padanien ohne Zweifel bald die Unabhängigkeit erlangen würde. Daran führe nun kein Weg mehr vorbei. Doch Bossi gab sich auch „kompromissbereit“, so empfahl er, statt von „ Sezession“ lieber vor Unabhängigkeit zu sprechen.
Danach forderte Bossi den Ex-Premier Silvio Berlusconi, dem er erst vor wenigen Tagen die Freundschaft aufkündigt hatte, dazu auf, gemeinsam gegen diese Regierung von „Dieben“ vorzugehen. Die Padanier müssten sich, so Bossi zum x-ten Male unter großem Beifall, schon bald entscheiden, ob sie Sklaverei oder Freiheit wollen. Angesetzt wurde das Datum der großen Freiheit mit 22. Januar, an diesem Tage ist vonseiten der Lega Nord in Mailand eine Großdemonstration zur Forderung der Loslösung von Rom geplant.
Von: hp



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