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Freiheitliche Bruneck: Südtirols kommunistische Stromproduktion
Bruneck - Strom und Wasser in die öffentliche Hand, tönt es durch ganz Südtirol. „Auf der anderen Seite sehen wir, was unsere obersten Politiker in der SEL anstellen“, kritisiert Bernhard Hilber von den Brunecker Freiheitlichen.
Alles in die öffentliche Hand zu geben, sei laut ihm „Kommunismus pur“. Dort gehöre dann nichts mehr dem Volk, sondern alles nur noch den „obersten Parteibonzen“. Die Posten würden nach Parteibuch vergeben: Die Vettern der Politik würden in den Landesenergiefirmen sitzen, die Ex-Parteiobmänner in den Stadtwerken. Wo der Kommunismus hingeführt hat, könne man im Osten sehen: Misswirtschaft, kultureller und politischer Niedergang.
„Wir brauchen eine gesunde Mischung. Die Stromproduktion soll in den Händen der Bezirksgemeinschaften, der Gemeinden, den Fraktionen, von Genossenschaften und auch der Privaten liegen. Effizienz durch Konkurrenz. Wichtig ist, dass das Land als oberster Schiedsrichter nicht selbst Besitzer von Stromproduktionsfirmen ist. Die SEL muss in Einzelteile zerschlagen und den Bezirksgemeinschaften übertragen werden. Die Stromverteilung, auch darin sind Gewinne zu erwirtschaften, soll den Gemeinden oder Bezirksgemeinschaften übertragen werden“, so Hilber.
Der jüngste Vorschlag von Durnwalder, die Standortgemeinden der SEL-Großkraftwerke an den kleineren SEL-Kraftwerken zu beteiligen sei destruktiv und ziele laut Hilber nur darauf ab, Streit zwischen die Gemeinden zu bringen. Man müsse die Standortgemeinden der Großkraftwerke an den Großkraftwerken beteiligen und die Standortgemeinden der Kleinkraftwerke an den Kleinkraftwerken. Offensichtlich sei das Ziel von Durnwalder, dass sich an „seiner SEL“ ja nichts ändere, erklärt Hilber abschließend.
Von: mk



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