Südtirol (Vermischtes)
11.01.2012 17:30 Artikel drucken

STF: Fürchtet sich Spagnolli vor Selbstbestimmungsdiskussion?

Bozen - Die Landtagsabgeordneten der Bewegung Süd-Tiroler Freiheit, Eva Klotz und Sven Knoll, zeigen sich in einer Aussendung darüber verwundert, dass sich der Bozner Bürgermeister Spagnolli vor der Selbstbestimmungsdiskussion fürchte.

„Wenn Bürgermeister Spagnolli offenbart, er sei kein Befürworter der Selbstbestimmung, dann stellt er sich gegen UNO-Vereinbarungen, welche zwecks Friedensstiftung von den zivilisierten Staaten, auch von Italien, ratifiziert worden sind. Das Selbstbestimmungsrecht der Völker ist im Artikel 1 der UNO-Menschenrechtspakte festgeschrieben. Die Selbstbestimmungsforderung wird damit allenfalls jene Politiker in Südtirol aufschrecken, die einen Unrechtszustand aufrechterhalten wollen und Fremdbestimmung verteidigen. Luigi Spagnolli möchte sicher als friedliebender Demokrat gelten und nicht als ewig gestriger Imperialist oder Kolonialist! Überzeugte Demokraten aber fürchten Diskussionen nicht, sie fürchten sich auch nicht vor politischen Vorschlägen“, erklären Klotz und Knoll.

Ein überzeugter Demokrat bringe sich in die Diskussion um die Zukunft der Heimat ein.

„Verantwortungsbewusste Politiker nehmen die Zukunftswünsche der Bevölkerung ernst, und der erste Bürger der Stadt Bozen sollte weder Angst vor Freiheitsbestrebungen noch vor der Willensbildung haben, welche politische Veränderungen einleitet“, erklären Klotz und Knoll abschließend.

Von: mk

Kommentare

Keine Kommentare

Kommentar hinzufügen


Name:

Kommentar:

_________________

_________________

.

zurück Video Archiv weiter