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Costa Concordia: Toxikologischer Test für Kapitän
Grosseto - Über drei Stunden lang wurde der Kapitän des verunglückten Kreuzschiffes Costa Concordia verhört.
Dabei bestritt Francesco Schettino vor dem Untersuchungsrichter von Grosseto, das Schiff vorzeitig verlassen zu haben. Stattdessen behauptete er, dass er hunderte von Personen gerettet habe.
Der Kommandant des Schiffes soll einem toxikologischen Test unterzogen werden. Offensichtlich will man überprüfen, ob er irgendwelche Rauschmittel konsumiert hat.
Auch der PDL-Senator Carlo Giovanardi verlangte lückenlose Aufklärung im Zusammenhang mit dem Schiffsunglück der Costa Concordia.
Vor allem die Motive von Kapitän Francesco Schettino müssten durchschaut werden, damit sich ähnliche Tragödien in Zukunft vermeiden ließen, so Giovanardi.
Der Senator, der in seiner Partei auch für den Kampf gegen Drogen und Alkohol zuständig ist, erklärte außerdem, dass es bei Unfällen in diesem Ausmaß unbedingt erforderlich sei, Verantwortliche unmittelbar danach einem Drogen- und Alkoholtest zu unterziehen.
Man müsse nachvollziehen können, ob bestimmte Entscheidungen unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen getroffen worden seien, so Giovanardi.
Am Morgen nach dem Schiffsunglück soll der Kapitän in ein Taxi gestiegen sein und den Fahrer lediglich gefragt haben, wo er sich ein Paar Socken kaufen könne.
Der Taxi-Fahrer, der sich am Kai befand und den geretteten Passagieren helfen wollte, wurde gebeten, den Kapitän in das Hotel Bahamas zu bringen. Laut Aussagen des Fahrers fror der Schiffskommandant, und er wirkte verängstigt – „wie ein geprügelter Hund“.
Von: mk



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