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SVP: Einheitlicher Schulkalender ein wichtiger Schritt
Bozen - Die SVP-Leitung hat am Montagnachmittag die Vereinheitlichung des Schulkalenders in Südtirol begrüßt. „Es ist uns bewusst, dass die Fünf-Tage-Woche umstritten ist“, erklärt SVP-Obmann Richard Theiner und unterstreicht, dass die endgültige Entscheidung von der Landesregierung nach reiflicher Überlegung getroffen worden sei. Besonders begrüßenswert und familienfreundlich sei jedoch die Tatsache, dass es nun einheitliche Schul- und Ferienzeiten gibt.
Bildungslandesrätin Sabina Kasslatter Mur berichtete der Parteileitung vom langen und mitunter schwierigen Diskussionsprozess, welcher der Entscheidung zur Vereinheitlichung des Schulkalenders vorausgegangen war. So habe es in den vergangenen sieben Monaten zahlreiche Treffen und Gesprächsrunden auf mehreren Ebenen landesweit gegeben. „Es gibt weder eine pädagogische noch eine bildungspolitische Begründung für unterschiedliche Schulmodelle, übrigens auch keine für eine Vereinheitlichung“, sagte Kasslatter Mur. Für eine Vereinheitlichung des Schulkalenders würden jedoch triftige Gründe wie gemeinsame Familienzeiten und die bessere Organisation der Schule in Südtirol sprechen.
SVP-Obmann Richard Theiner bezeichnete die Entscheidung als wichtigen Schritt. „Die Diskussion um Fünf- oder Sechs-Tage-Woche wurde sehr emotional geführt, da hierbei verschiedene Bedürfnisse aufeinander prallen“, so der Obmann, „und wir haben auch Verständnis dafür.“ Theiner bezeichnete die Entscheidungsfindung selbst als vorbildhaft. „Das Thema wurde offen, ausführlich und auch sehr kontrovers diskutiert.“
Die SVP erinnert daran, dass der Vereinheitlichung ein Beschlussantrag der Landtagsabgeordneten Veronika Stirner Brantsch voraus gegangen war. „Wir danken unserer Bildungslandesrätin Sabina Kasslatter Mur, die sich – auch mit Unterstützung des ladinischen Bildungslandesrates Florian Mussner – enorm ins Zeug gelegt hat, das Thema auf breiter Basis zu diskutieren und zu einem Abschluss zu bringen“, so SVP-Obmann Theiner.
Von: mk


