Kultur
24.01.2012 10:34 Artikel drucken

Caritas Hospizbewegung eröffnet Koordinationsstelle in Schlanders

archiv

Dasein in einer schweren Zeit
Foto: archiv

Schlanders - Am 27. Jänner eröffnet die Caritas nach Bozen, Meran, Brixen und Bruneck eine weitere Koordinationsstelle der Hospizbewegung in der Schlanderser Hauptstraße 131. Die Freiwilligen der Hospizgruppe Vinschgau begleiten schwer kranke, sterbende und trauernde Menschen bereits seit fast zwölf Jahren. Die Nachfrage nach Sterbebegleitung ist weiter im Steigen begriffen.

Die Eröffnung der Koordinationsstelle findet am Freitag ab 9.30 Uhr im Pfarrsaal von Schlanders statt. Mit dabei sind die Caritas-Direktor Heiner Schweigkofler und Günther Rederlechner, Leiter der Caritas Hospizbewegung, Anita Tscholl, Koordinatorin der Hospizbewegung Vinschgau, Oswald Mair, Direktor des VDS (Verband der Seniorenwohnheime Südtirols), Anton Theiner, Ärztliche Direktion im Krankenhaus Schlanders, Dieter Pinggera, Bürgermeister von Schlanders, Josef Mair, Dekan von Schlanders sowie VertreterInnen der verschiedenen ambulanten und stationären NetzwerkpartnerInnen der Hospizbewegung und Freiwillige Hospiz-MitarbeiterInnen.

Die Hospizbewegung begleitet Schwerkranke, Sterbende und Trauernde ein Stück auf ihrem Lebensweg. Konkret geht es ums DASEIN in dieser schweren Zeit; darum, Beziehungen aufzubauen und zu pflegen und Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen individuelles Abschiednehmen ermöglicht werden kann. Mit der neuen Koordinationsstelle im Vinschgau reagiert der Caritas- Dienst auf die steigende Nachfrage nach Sterbe- und Trauerbegleitung. „Damit können wir jetzt die Freiwilligen und die Hilfesuchenden noch intensiver betreuen“, betont der Leiter der Hospizbewegung, Günther Rederlechner.

Von: mk

Kommentare

Keine Kommentare

Kommentar hinzufügen


Name:

Kommentar:

_________________

_________________

.

zurück Video Archiv weiter