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27.01.2012 08:10 Artikel drucken

Tierser Bergrettung hält Rückblick auf ein arbeitsintensives Jahr

BRD Tiers

Jahreshauptversammlung
Foto: BRD Tiers

Tiers - Die Bergrettung Tiers hat ein sehr aktives Jahr 2011 hinter sich. Bei der Jahresversammlung wurde aufgezeigt, dass die Bergretter und Helfer vor Ort Tiers 81 Mal zu Einsätzen ausgerückt sind.

Die derzeit 26 aktiven Mitglieder und zehn Helfer vor Ort starke Truppe hat sich 2011 mit insgesamt rund 7.650 Stunden im Dienst am Nächsten gestellt.

Die Rettungsmannschaft wurde zu 81 Einsätzen gerufen, bei 31 Einsätzen war auch der Rettungshelikopter erforderlich. Dank des Einsatzes mit dem Defibrillator konnten wir einen Patienten wieder ins Leben zurückholen. Sechs Personen konnten leider nur mehr tot geborgen werden.

Neben den Rettungseinsätzen, gehören auch der Bereitschaftsdienste rund um die Uhr, Pistendienst, Übungen, Aus- und Weiterbildung dazu. Festumzüge, Mitgestaltung der Prozessionen, unser BRD Fest und die Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr und anderen Vereinen im Dorf sind Notwendig für eine rege Tätigkeit in der Dorfgemeinschaft.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurde Georg Trompedeller für seine 25-jährige Vereinstätigkeit geehrt. Thomas Damian und Markus Obkircher überreichte der Landesleiter Toni Preindl das Bergrettungsdiplom, sie haben im Frühjahr 2011 die Anwärterprüfung mit Bravour bestanden.

Der Landesleiter Toni Preindl spricht der Bergrettung Tiers ein großes Lob aus, er ist immer wieder über die gewaltige Tätigkeit überrascht, die in den Rettungsstellen auf ehrenamtliche Basis geleistet wird.

Der Bürgermeister Markus Villgrattner lobt: “Die Tierser können wirklich stolz sein auf die Rettungsmannschaft.“ Er versichert sich ein zu setzten damit das Projekt Zivilschutzzentrum schneller vorangeht, es ist jedoch noch etwas Geduld gefragt.

Im Jahr 2011 gab es einen Wechsel im Rettungsstellenausschuss, Artur Obkircher nimmt die Vollversammlung zum Anlass all jene zu danken, die sich Jahre lang für unsere Rettungsstelle eingesetzt haben. Allen voran dem langjährigen technischen Leiter Hubert Antholzer, der seit 24 Jahren seine Erfahrung und sein Können an die Mannschaft weitergegeben hat. Seinem Einsatz und Idealismus ist es zu verdanken, dass unsere Rettungsstelle heute einen sehr guten Stellenwert hat, so der Rettungsstellenleiter. Thomas Knolseisen verwaltete zehn Jahre den finanziellen Haushalt, und Egon Resch war 18 Jahre lang Stellvertreter, beide haben sich in all den Jahren viel um das Tun der Rettungsstelle gekümmert.

Der Rettungsstellenleiter nimmt die Vollversammlung auch zum Anlass all jenen zu danken, ohne deren Verständnis und Unterstützung die Tätigkeit der Bergrettung nicht möglich wäre und die oft auf viele gemeinsame Stunden verzichten müssen: den Familien der Mitglieder.

Von: mk

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