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Serie A Škoda: Cortina sichert sich am letzten Spieltag den 4. Platz
Am Samstag ist der Grunddurchgang der höchsten Liga zu Ende gegangen. Dabei sicherte sich Cortina dank des 3:2-Sieges nach Penaltyschießen gegen Valpellice einen Platz in der Master Round, gemeinsam mit Pustertal, Bozen und Pontebba. Die Wölfe mussten sich zum Abschluss Sterzing geschlagen geben, Bozen überrollte Fassa und Pontebba wurde von Ritten in die Knie gezwungen, das sich Tabellenplatz sieben sicherte. Alleghe wies indessen Asiago mit 4:1 in die Schranken und überholte den Meister in der Tabelle.
HC Alleghe Tegola Canadese - Supermercati Migross Asiago 4:1 (1:0, 3:1, 0:0)
Alleghe Tegola Canadese: Adam Dennis (Davide Fontanive); Michael Schutte, Jani Forsstrom, Joni Haverinen, Mike Card, Francesco De Biasio, Carlo Lorenzi; Nicola Fontanive, Adam Henrich, Vincent Rocco, Greg Hogeboom, Markku Tahtinen, Daniele Veggiato, Alberto Fontanive, Manuel De Toni, Jari Monferone, Manuel Da Tos, Patrick Tormen, Davide Testori;
Trainer: Steve McKenna
Supermercati Migross Asiago: Anthony Grieco (Alessandro Tura); Drew Fata, Matthew MacDonald, Stefano Marchetti, Enrico Miglioranzi, Michele Strazzabosco, Marco Rossi, Vittorio Basso, Andrea Gorza; John Vigilante, Layne Ulmer, Sean Bentivoglio, Jason Pitton, Michael Henrich, David Borrelli, Raffaele Intranuovo, Federico Benetti, Matteo Tessari, Nicola Tessari, Michele Stevan, Mirko Presti, Filippo Busa;
Trainer: John Tucker
Tore: 1:0 Markku Tahtinen (2.49), 2:0 Greg Hogeboom (7.13), 2:1 Raffaele Intranuovo (21.17), 3:1 Adam Henrich (26.12), 4:1 Alberto Fontanive (28.47)
Alleghe zwang am letzten Spieltag der regulären Saison Asiago in die Knie und beendete den Grunddurchgang im Klassement an 5. Stelle. Die Hausherren konnten in der Partie gegen den Meister auf den vollständigen Roster zählen, während bei den Gästen Lerg, Vigilante, Bergström und Rossi fehlten. Nach nur 2.49 Minuten klingelte es bereits zum ersten Mal im Kasten von Anthony Grieco, als ihn Tahtinen bezwang. Nur fünf Minuten später erhöhte die McKenna-Truppe auf 2:0, der einen Schutte-Schuss entscheidend abwehrte. Nach nur 77 Sekunden im zweiten Spielabschnitt verkürzte Ralph Intranuovo auf 2:1, doch Adam Henrich (26.12) und Alberto Fontanive (28.47) sorgten mit dem dritten, bzw. vierten Treffer Alleghes für die Vorentscheidung. Bei diesem Spielstand blieb es bis zum Schluss.
HC Bozen – Fassa Ferrarini 6:2 (2:0, 2:1, 2:1)
HC Bozen: Matt Zaba, ab 40.00 Günther Hell; Brandon Rogers, Josh Meyers, Alexander Egger, Christian Borgatello, Andrea Ambrosi, Daniel Fabris; Stefano Giliati, Jordan Knackstedt, Mac Gregor Sharp, Marco Insam, Derek Edwarson, Mark McCutcheon, Anton Bernard, Stefan Zisser, Enrico Dorigatti, Christian Walcher;
Trainer: Adolf Insam
Val di Fassa Ferrarini: Carlo DiRienzo (Marco Menguzzato); David Turon, Marek Chvatal, Thomas Dantone, Hannes Oberdorfer, Damiano Casagranda, Gabriele Vieider; Trevor Kell, Diego Iori, Tomas Chrenko, Stefano Margoni, Enrico Chelodi, Luca Planchesteiner, Martin Castlunger, Mattia Bernard, Nicola DeLuca, Cesare Sottsas;
Trainer: Miroslav Frycer
Tore: 1:0 Christian Walcher (4.51), 2:0 Stefano Giliati (17.38), 3:0 Stefan Zisser (28.53), 4:0 Mark McCutcheon (31.21), 4:1 Marek Chvatal (38.25), 5:1 Josh Meyers (41.57), 6:1 Derek Edwardson (50.30), 6:2 Trevor Kell (59.05)
Die Füchse empfingen in der Eiswelle Fassa. Während die Talferstädter den zweiten Rang im Klassement bereits seit vergangenem Samstag fix haben, so ging es für die Ladiner darum die Rittner im Kampf um Platz sieben noch abzufangen. Doch die Gäste mussten auf Doyle, Sullivan, Schnabel, Locatin, Snestinger und Piffer verzichten, während Bozen vollzählig auflief – das machte das Ganze für Fassa natürlich nicht einfacher. Die Weiß-Roten spielten von der ersten Minute an auf das Tor der Gäste und nach nicht einmal fünf Minuten traf Walcher. Insams Schuss war von der Bande auf das Feld zurückgeprallt und der Bozner staubte zum 1:0 ab. Der zweite Treffer der Talferstädter fiel nach einem satten Schuss von Meyers, dern Giliati in der 18. Minute entscheidend ablenkte. Dazwischen hatte Bozen Möglichkeiten zuhauf, doch die Angreifer konnten die Hochkaräter nicht verwerten. Nach dem Seitenwechsel kam Fassa zunächst ein bisschen besser ins Spiel, doch der Rekordmeister schaltete schon wenig später einen Gang höher und sorgte erst mit Zisser (mit einem herrlichen Schuss aus dem Handgelenk) und später mit McCutcheon für die Vorentscheidung. 95 Sekunden vor Ende des zweiten Drittels schlenzte Chvatal den Puck ins Kreuzeck und verkürzte für Fassa. Josh Meyers und Derek Edwardson schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe, ehe Kell 55 Sekunden vor Schluss Ergebniskosmetik für Fassa betrieb und Hell das Nachsehen gab. Bozen sammelte also wertvolle Punkte für die Master Round, während die Ladiner den Grunddurchgang an achter Stelle beendeten.
Wölfe Fiat Professional Pustertal – WSV Sterzing Weihenstephan 1:2 (1:0, 0:1, 0:1)
Wölfe Fiat Professional Pustertal: Mikko Stromberg (Hannes Hopfgartner); Matt Kelly, Armin Helfer, Fredrik Persson, Olivier Magnan, Armin Hofer, Christian Mair; Giulio Scandella, Max Oberrauch, Joe Jensen, Joseph Cullen, Lukas Crepaz, Patrick Bona, Nate Di Casmirro, Ryan Watson, Thomas Erlacher, Lukas Tauber, Aaron Tomasini;
Trainer: Teppo Kivela
WSV Sterzing Broncos Weihenstephan: Dominik Steinmann (Massimo Quagliato); Agris Saviels, Christian Rainer, Fabian Hackhofer, Simon Baur, Philip Pircher, Luca Scardoni; Ryan Ginand, Randall Gelech, Dirk Southern, Markus Gander, Josh Prudden, Christian Sottsas, Paolo Bustreo, Hannes Stofner, Florian Wieser, Tobias Kofler, Thomas Pichler, Patrick Mair;
Trainer: Oly Hicks
Tore: 1:0 Joe Cullen (18.44), 1:1 Dirk Southern (21.09), 1:2 Agris Saviels (52.51)
Für die Südtiroler Eishockeyfans gab es am letzten Spieltag der „regular season“ auch noch ein Derby, und zwar das 48. Aufeinandertreffen zwischen den Wölfen und den Wildpferden. Dabei setzten sich die Broncos zum ersten Mal in dieser Saison durch. Bei den Gelb-Schwarzen fehlten Willeit und Glira in der Abwehr, bzw. Ling im Angriff, während Sterzing auf Torhüter Tragust, Power und Lee verzichten musste. Die Wölfe konnten erst 76 Sekunden vor Ende des ersten Spielabschnitts einen Treffer erzielen, als Joe Cullen eine Überzahlsituation eiskalt zu Gunsten der Hausherren ausnutzte. Das beeindruckte die Wipptaler aber keinesfalls und nach dem Pausentee schlugen sie zurück. Dirk Southern glich in der 22. Spielminute aus. Ende des zweiten Spielabschnitts hätten die Broncos in doppelter Überzahl sogar in Führung gehen können, doch sie ließen diese Gelegenheit aus. Nach dem letzten Seitenwechsel hatte Pustertal einige gute Chancen in Überzahl, doch die Hausherren konnten sie nicht nutzen. Auf der Gegenseite machten es die Sterzinger besser, die im Power Play eiskalt zuschlugen. Saviels versenkte den Puck im Kasten der Wölfe. Der Führungstreffer beflügelte die Wipptaler, die ihren Kasten vor den Angriffen der Gelb-Schwarzen verteidigten. Doch auch mit einem Mann mehr auf dem Eis – Pustertal nahm den Goalie heraus – blieb es beim knappen Sieg für die Gäste.
Hafro SG Cortina – HC Valpellice Bodino Engineering 3:2 n.P. (0:0, 2:1, 0:1, 0:0, 1:0)
Hafro SG Cortina: Jean-Philippe Levasseur (Renè Baur); David Bowman, Mark Isherwood, Luca Zandonella, Jan Öberg, Michele Zanatta, Luca Zanatta; Ryan Dingle, Curtis Fraser, Rob Hennigar, Jonas Johansson, Luca Felicetti, Giorgio De Bettin, Ryan Menei, Francesco Adami, Andrea Moser, Denis Soravia, Andrea Baldo, Christian Menardi;
Trainer: Stefan Mair
HC Valpellice Bodino Engineering: Steve Valiquette (Marcello Platè); Trevor Johnson, Ryan Martinelli, Kevin Kantee, David Urquhart, Florian Runer, Luca Rivoira, Martino Durand Varese; Robert Sirianni, Taggart Desmet, Garret Bembridge, Alex Nikiforuk, Luca Frigo, Alex Silva, Marco Pozzi, Stefano Coco, Pietro Canale;
Trainer: Ron Ivany
Tore: 1:0 Rob Hennigar (25.35), 1:1 Marco Pozzi (29.09), 2:1 Jonas Johansson (35.23), 2:2 Alex Nikiforuk (56.50), entscheidender Penalty von Ryan Dingle
Für Cortina war das Abschlussmatch gegen Valpellice von äußerster Wichtigkeit, denn mit den drei Zählern hätten die Ampezzaner die Teilnahme an der Master Round sicher. Doch auch für das Schlusslicht, das in die Relegation Round muss, wären die Zähler wichtig, um die Lücke zwischen sich und den anderen Teams nicht zu groß werden zu lassen. Stefan Mair musste auf Michele Zanatta verzichten, während Ron Ivany Regan, Huddy und Dickenson vorgeben musste. Die Hausherren starteten gut ins Match, doch die Angreifer fanden in Valiquette ihren Meister. Erwähnenswert eine Parade eines Oberg-Schusses, wo Cortina schon den Torjubel auf den Lippen hatte. Auf der Gegenseite traf Bembridge die Tor-Umrandung. Tore fielen erst im zweiten Drittel. Zunächst brachte Rob Hennigar die Hausherren nach 25.35 Minuten in Führung, als er in Überzahl abstaubte. Die Vorlage hatte Oberg gegeben. Valpellice zeigte aber Moral und glich in der 30. Minute aus. Marco Pozzi erzielte den Ausgleichstreffer für das Team aus dem Piemont. Jonas Johansson brachte die Ampezzaner aber wieder in Front. Dieser Treffer musste von den Schiedsrichtern per Videobeweis bestätigt werden. Im letzten Drittel wurde die Schlacht fortgesetzt. Cortina konnte sich aber nicht entscheidend absetzen, während Valpellice an Levasseur scheiterte. Bis auf einmal, denn in der 57. Minute sorgte Nikiforuk für den Ausgleich, als er aus dem Nichts heraus den Puck im Tor unterbrachte. In der Verlängerung fiel kein weiterer Treffer und so musste im Penaltyschießen die Entscheidung fallen, wo Nikiforuk die besten Nerven hatte.
Ritten Sport Renault Trucks - Aquile FVG Pontebba 4:1 (2:0, 1:0, 1:1)
Ritten Sport Renault Trucks: Karol Krizan (Josef Niederstatter); Benjamin Bregenzer, Andy Delmore, Brad Farynuk, Ethan Graham, Ingemar Gruber, Markus Hafner, Klaus Ploner; Thomas Spinell, Scott May, Dan Tudin, Thomas Pichler, Chris Blight, Mac Faulkner, Emanuel Scelfo, Matteo Rasom, Lorenz Daccordo, Matthias Fauster, Rupert Stampfer;
Trainer: Greg Holst
Aquile FVG Pontebba: Simon Fabris (Alex Petizian); Nick Anderson, Matt Waddel, Jakob Milovanovic, Slavomir Tomko, Jiri Matejicek, Peter De Gravisi, Andrea Ricca; Tommy Goebel, Patrick Rizzo, Brian Ihnacak, Felice Giugliano, Pat Iannone, Paolo Nicolao, Niccolò Pace, Ettore Tartaglione;
Trainer: Tom Pokel
Tore: 1:0 Andy Delmore (2.37), 2:0 Chris Blight (12.24), 3:0 Brad Farynuk (31.53), 4:0 Chris Blight (46.57), 4:1 Patrick Rizzo (55.57)
Ritten Sport hat sich den siebten Tabellenplatz gesichert. Die Buam setzten sich zu Hause gegen Pontebba klar durch. Die Gastgeber, bei denen Greg Holst erstmals seit seiner Sperre wieder auf der Bank saß, mussten auf Scelfo und Eisath verzichten. Bei den Friulanern fehlten Nicoletti, Rigoni und De Vergilio. Ritten bog fast mit dem ersten Bully auf die Siegerstraße ein, denn Delmore schoss den Südtiroler Klub nach 2.37 Minuten in Front. In Überzahl machte Chris Blight in der 13. Spielminute das 2:0 ehe Brad Farynuk Mitte des zweiten Spielabschnitts auf 3:0 stellte und somit schon eine schwere Hypothek auf den Rittner Sieg legte. Nach dem neuerlichen Seitenwechsel konnte Blight mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend auf 4:0 stellen. Spätestens jetzt hatte wirklich niemand mehr einen Zweifel, dass die Buam das Eis als Sieger verlassen werden. Für Pontebba schaute aber immerhin der Ehrentreffer durch Patrick Rizzo (55.57) heraus, als dieser in Überzahl einen Milovanovic-Schuss von der blauen Linie entscheidend ablenkte.
Serie A Škoda, 36. Spieltag: Samstag, 28. Jänner 2012
HC Alleghe Tegola Canadese - Supermercati Migross Asiago 4:1 (1:0, 3:1, 0:0)
HC Bozen - Val di Fassa Ferrarini 6:2 (2:0, 2:1, 2:1)
Wölfe Fiat Professional Pustertal - WSVSterzing Weihenstephan 1:2 (1:0, 0:1, 0:1)
Hafro SG Cortina – HC Valpellice Bodino Engineering 3:2 n.P. (0:0, 2:1, 0:1, 0:0, 1:0)
Ritten Sport Renault Trucks - Aquile FVG Pontebba 4:1 (2:0, 1:0, 1:1)
Die Tabelle in der Serie A Škoda:
1. Wölfe Fiat Professional Pustertal 73 Punkte
2. HC Bozen 70
3. Aquile Pontebba 59
4. Hafro Sg Cortina 56
5. Alleghe Hockey Tegola Canadese 55
6. Supermercati Migross Asiago 53
7. Ritten Sport Renault Trucks 49
8. Val di Fassa Ferrarini 46
9. WSVSterzing Weihenstephan 43
10. HC Valpellice Bodino Engineering 36
Die vier bestplazierten Teams des Grunddurchganges spielen in der „Master Round“ mit halbierter Punktezahl. Wer nach der Hin- und Rückrunde, als nach insgesamt sechs Spieltagen, vorne liegt, ist Sieger des neu eingeführten Liga-Pokals und hat im Play-Off Heimrecht.
Die restlichen sechs Mannschaften der Serie A bestreiten ebenfalls mit halbierter Punktezahl die „Relegations Round“. Auch hier qualifizieren sich die ersten vier Teams nach einer Hin- und Rückrunde (also nach zehn Spieltagen) fürs Play-Off, während die beiden letzten im Play-Out um den Klassenerhalt kämpfen.
Master Round
1. Wölfe Fiat Professional Pustertal 36 Punkte
2. HC Bozen 35
3. Aquile Pontebba 29
4. Hafro Sg Cortina 28
Relegation Round
5. Alleghe Hockey Tegola Canadese 27
6. Supermercati Migross Asiago 26
7. Renon Sport Renault Trucks 24
8. Val di Fassa Ferrarini 23
9. SSI Vipiteno Weihenstephan 21
10. HC Valpellice Bodino Engineering 18




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