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FH - AGO: „Gewerkschaft oder Partei?“
Bozen - Bekanntlich belebt Konkurrenz das Geschäft, und der Einsatz für soziale Gerechtigkeit, für Arbeiter und Angestellte in Südtirol ist durchaus wünschenswert. Dies betont der freiheitliche Gemeindensprecher Walter Blaas in einer Aussendung.
Was Südtirol jedoch nicht brauche, sei eine weitere Gewerkschaftsorganisation, die Parteipolitik betreibt und sich schon im Landtag sehe, fügt Blaas hinzu. „Die autonome Gewerkschaftsorganisation für örtliche Körperschaften AGO ist hier mit Obmann Andreas Unterkircher vorgeprescht und biedert sich der Volkspartei an. Wir Freiheitlichen sind seit jeher gegen jedwede Art von Vorfeldorganisationen der Parteien. Dies gilt für Verbände ebenso wie für Gewerkschaften oder deren Exponenten. Man denke an den Fall Pardeller; dieser hat dem ASGB in der Vergangenheit teils sogar geschadet, und großartige soziale Akzente hat er wohl kaum gesetzt“, kritisiert Blaas.
Von: mk


