Südtirol (Vermischtes)
02.02.2012 16:48 Artikel drucken

BürgerUnion: kein Südtiroler Geld für italienisches Militär

Bozen – Laut BürgerUnion ist der Vorschlag von Landeshauptmann Luis Durnwalder, die Kosten für das italienische Militär in Südtirol zu übernehmen, „inakzeptabel und ein Hohn für alle freiheitsliebenden Südtiroler“. „Anstatt alles zu versuchen, das militärische Machtgehabe des Staates endlich aus unserem Land zu vertreiben, will die SVP das Heer in Südtirol finanzieren. Dies verstehe wer will, für mich klingt der Vorschlag pervers“, schreibt Dietmar Zwerger, Sprecher der Arge Europaregion Tirol und Leitungsmitglied der BürgerUnion, in einer Aussendung.

Die BürgerUnion verfolge die Bildung einer Europaregion Tirol frei von italienischem Militär, welches viel Leid über unser Land gebracht habe. „Wir brauchen keine italienischen Soldaten in unserem Land. Wir brauchen und wir wollen sie nicht. Und auf gar keinen Fall wollen wir sie mit unseren Geldern erhalten“, stellt Zwerger die Position der BürgerUnion klar.

Laut Aussendung der BürgerUnion müsse Südtirol die eigenen Familien endlich finanziell unterstützen und lieber den BürgerScheck und den Gratiskindergarten finanzieren, anstatt Millionen in ein fremdes Heer zu stecken. „Wir sagen: keinen Cent für die Staatsmacht. Los von Rom, hin zu einer familienfreundlichen und sozial ausgewogenen Europaregion Tirol, in der man ohne Macho-Soldaten-Gehabe friedlich zusammenlebt", schließt Zwerger die Aussendung.

Von: mk

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Das Militär muss aus Südtirol verschwinden. Wir dürfen für die Besatzer nichts bezahlen.
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