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BürgerUnion: Wilder Westen im Süden Merans
Bozen/Meran - Die Landessprecherin der BürgerUnion, Josefa Brugger, kritisiert den Zustand des Meraner Stadtviertels Untermais, das sich wie der „Wilde Westen“ präsentiere.
"An der südlichen Einfahrt der Kurstadt Meran begegnet uns seit Jahren ein wildverwachsenes Geländestück, das weder in Wiese noch Garten angelegt wird. Ein aufgelassenes Tankstellenareal mit seinen inzwischen wuchernden Pflanzen setzt dieses Bild fort", beschreibt Josefa Brugger die
Stadtvierteleinfahrt.
Neu gebaute Wohnsiedlungen würden für Bevölkerungszuwachs aus vielen Nationen und mit verschiedenen Hautfarben sehen. "Wenn ich aus dem Fenster sehe, fühle ich mich in "Klein-Afrika", so Josefa Brugger. Falsch verstandene Integration von Seiten der öffentlichen Hand müsse durch Polizeipräsenz in Schach gehalten werden.
Trotz einer Einwohnerzahl von rund 3.000 Personen sei die Hauptstraße teilweise eine Rennbahn, besonders im Sommer für Motorräder. Das Stadtviertel sei mit keiner öffentlichen Bibliothek ausgestattet, und die Post sei vor Jahren wegrationalisiert worden. „Es gibt keine direkt Busverbindung nach Obermais. Wer durch die schmalen Gassen ins Nachbarviertel spaziert, wird von Stacheldraht bedroht, selbst der Weg zum Untermaiser Friedhof ist davon nicht ausgeschlossen. Der Süden Merans ist das Stiefkind der Gemeinde", so die Landessprecherin der BürgerUnion.
Mit wenigen Eingriffen könne laut Brugger Abhilfe geschaffen werden. „Die Errichtung eines Multifunktionsgebäudes mit Schule, Post, Bibliothek, Arztambulatorien, Jugend- und Seniorenräumen und einer Erholungszone für Jung und Alt wäre Gold wert für die vielen Familien in Untermais. Die Einsetzung eines City-Busses würde für bessere Verbindungen zu den Nachbarvierteln sorgen, und durch die Verkehrsberuhigung würde mehr Lebensqualität erreicht“, so Brugger.
Die Landessprecherin der BürgerUnion bezichtigt die Stadtregierung der fahrlässigen Unterlassung von familienfördernden Maßnahmen im Stadtviertel Untermais, da sie mit „korrupten und nur auf eigene Vorteile ausgerichtete Politiker/innen“ Steuergelder verschwendet habe.
Von: mk


