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02.02.2012 17:01 Artikel drucken

LH Durnwalder trifft Monti (2): Statut-Durchführung - Video

lpa

Durnwalder bei Monti
Foto: lpa

Rom - Nicht nur ein neues Finanzmodell für Südtirol (siehe eigene Mitteilung) wurde heute beim Treffen von Landeshauptmann Luis Durnwalder mit Ministerpräsident Mario Monti diskutiert. Vielmehr ging's auch um einige immer noch ausstehende Durchführungsbestimmungen zum Autonomiestatut, um die Autobahnkonzession, die Post und nicht zuletzt um einen direkten Ansprechpartner in der Regierung.

Video Südtirol heute (ORF) - LH bei Durnwalder

Viele der derzeitigen Unstimmigkeiten zwischen der römischen Regierung und den Ländern Südtirol und Trentino seien darauf zurückzuführen, dass ein direkter Austausch mit der Regierung fehle: "Wir haben heute gefordert, verstärkt und rechtzeitig einbezogen zu werden, damit wir unsere Vorstellungen einbringen können, bevor Entscheidungen getroffen werden", so Landeshauptmann Durnwalder nach dem Treffen. Ein erster konkreter Schritt besteht nun in der heute getroffenen Vereinbarung, einen Ansprechpartner in der Regierung zu bekommen, den der Ministerpräsident bereits in den kommenden Tagen namhaft machen wird.

Der direkte Draht zur Regierung ist nötig, weil das Spektrum der offenen Fragen zwischen Bozen, Trient und Rom nicht nur das neue Finanzmodell bzw. den Beitrag der beiden Länder zur Sanierung des Staatshaushalts umfasst: "Es gibt vielmehr eine ganze Reihe von immer noch offenen Fragen, die beantwortet werden müssen", so der Landeshauptmann, der Monti und seinen Ministern heute eine entsprechende Auflistung übergeben hat. Darin scheint etwa die Forderung nach einer schnellen Verabschiedung der Durchführungsbestimmungen zum dritten Staatsrat, zur Zweisprachigkeit bei Wettbewerben für Stellen bei Gericht sowie zur künftigen organisatorischen Ausrichtung des Nationalparks Stilfser Joch auf. Im heute übergebenen Promemoria findet sich zudem das Ersuchen, die Sechserkommission schnellstmöglich in ihrer bisherigen Zusammensetzung zu bestätigen oder neu zu besetzen.

Das Einverständnis des Staates fehlt darüber hinaus auch zum Vorschlag des Landes, den Postdienst in Südtirol zu übernehmen, die Müllsammlung und -verwertung selbst zu regeln oder künftig die deutschen und ladinischen Programme der RAI zu finanzieren. Schließlich fordern beide Länder den Aufschub des Wettbewerbs zur Neuausschreibung der Betriebskonzession für die Brennerautobahn. "Ein solcher Aufschub ist notwendig, wenn wir mit der Regierung eine für beide Seiten optimale Lösung finden wollen, die vor allem den Schutz der Umwelt sowie die Querfinanzierung des BBT sicherstellt", so Durnwalder.

Von: lp

Kommentare

"Müllsammlung" vorn Londhaus oblogern;
"deutschsprachiges Fernsehen"( a Plent) ma che,siamo in Italia;
"Nationalpark Stilfserjoch" Stott Bären und Wölf , Südtirols Politiker aufi zum onschaugn , damit mr nia vergessen wia sie ins und unsere Heimat verkafn!
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"Müllsammlung" vorn Londhaus oblogern;
"deutschsprachiges Fernsehen"( a Plent) ma che,siamo in Italia;
"Nationalpark Stilfserjoch" Stott Bären und Wölf , Südtirols Politiker aufi zu onschaugn , damit mr nia vergessen wia sie in verkafn!
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@südtiroler
es ist so erstaunlich, dass man glauben könnte, der Mittelpunkt der Welt wäre wirklich Südtirol.
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ich finde die vielen negativen kommentare schade. Es ist schon erstaunlich, dass Monti überhaupt zwei Provinzpräsidenten empfängt und toll, dass Südtirol zusätzlich zu den vielen tollen Privilegien noch weitere Punkte für die Selbstbestimmung in Aussicht gestellt werden, gerade jetzt, wo Monti wichtigere, nationale Dinge zu regeln hat, anstatt sich um zwei kleine Provinzen zu kümmern. Komplimente an die SVP!!
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Mit diesem Landeshauptmann war ja nichts anderes zu erwarten!
Nach der politischen Wende im nächsten Jahr wird es einen konkreten Zeitplan zur Umsetzung der Selbstbestimmung geben. Berufen kann man sich dabei auf Art. 1 der UNO Menschenrechtscharta, die dies erlaubt.
Apropos: Italien hat diesen Art.1 mit unterschrieben!
Also den Blick nach Vorne richten!
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Nur um, Buon Giorno und Arivideci zu sagen muss Durni nach Rom Fliegen? Jetzt verstehe ich auch die hohen Politikerkosten.
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Costa Condordia -voll aufn sinkenden Schiff - Bravo Danke SVP !!!
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Was für eine Schlappe für die SVP! Noch schlimmer als ich befürchtet habe ...
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Nach der VOLLautonomie wird es zur LACHautonomie kommen. Danke SVP
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Minimalforderungen? dann hol mehr raus!
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Müllsammlung
deutschsprachiges Fernsehen
Nationalparks Stilfser Joch
"....damit wir unsere Vorstellungen einbringen können, bevor Entscheidungen getroffen werden",

Die SVP bettelt lediglich um einen Ansprechpartner in der Regierung. Also überhaupt keine Spur von Vollautonomie. Welten entfernt von einer Autonomie.

Die SVP verschaukelt uns nach Strich und Faden.
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Das sind alles Minimalforderungen, die haben nicht mal einen Ansprechpartner in Rom, das ist ja alles laecherlich. Dann wird wie beim "Mailaender Abkommen" eine Vereinbarung getroffen, ohne jegliche konsequenz und alles Vergessen. Von "Vollautonomie" kann man nur Traeumen..das wird nie passieren. Es gibt entweder Selbstbestimmung oder Bettlerei..SVPler betteln gern..hat sich ja bis jetzt gelohnt. Schaemen tut sich in Suedtirol wohl kaum mehr jemand.
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das paket lebt wieder auf: jetzt geht' so richtig rund mit dem "paketieren"; also alles hinfällig: 2. Autonomiestat mit scheinbarem Verfassungscharakter usw.
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Und konkret nicht viel neues.
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