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LR Berger in Rom: Aussetzung der Almhütten-Erfassung verlangt
Rom- Im Gefolge der Einführung der Gebäudesteuer IMU sollen künftig auch alle Heuschupfen und Almhütten erfasst werden. Die Regionen haben sich heute (2. Februar) in Rom vehement gegen diese Forderung der Regierung ausgesprochen. "Wir haben uns darauf geeinigt, eine Aussetzung zu verlangen, um eine bessere Lösung mit der Regierung zu finden", so Landeshauptmann-Stellvertreter Hans Berger.
Der Landeshauptmann-Stellvertreter hatte die Landesregierung heute in der Konferenz der Regionen-Präsidenten in Rom vertreten, um gemeinsam mit den anderen Regionen einen Weg zu finden, die Kataster-Erfassung der kleinen und kleinsten Almgebäude zu verhindern. Es gehe, so Berger, nicht darum, Schlupflöcher für Bauern zu finden, wenn es um die Bezahlung der neuen Gebäudesteuer IMU gehe. "Wir reden hier auch nicht von Wohngebäuden, wir reden nicht von Wirtschaftsgebäuden oder Urlaub-am-Bauernhof-Wohnungen"<wbr></wbr>, erklärt der Landeshauptmann-<wbr></wbr>Stellvertreter. Vielmehr gehe es um die zahlreichen kleinen Almhütten und Heuschupfen, die bis dato nicht im Gebäudekataster eingetragen werden mussten, also erst erfasst werden müssten, damit überhaupt die Basis für eine IMU-Berechnung vorhanden wäre.
Diese Erfassung aber stellt ein ernsthaftes bürokratisches Problem dar. "Man kann sich vorstellen, was für Aufwand es wäre, wenn auf einen Schlag 30.000 Gebäude in den Kataster eingetragen werden müssten", erklärt Berger. Ein Aufwand übrigens, der sich nicht nur auf die Katasterämter beschränkt. "Für die Eintragung müssen die Pläne des Gebäudes vorliegen, dazu eventuelle Teilungspläne und all die anderen technischen Unterlagen, die erforderlich sind", so der Landeshauptmann-<wbr></wbr>Stellvertreter. Die Erfassung einer Heuschupfe oder einer Almhütte würde demnach mit rund 2000 Euro an Kosten zu Buche schlagen. "Nimmt man diese Summe mal 30.000 kommt man auf einen finanziellen Gesamtaufwand in Höhe von 60 Millionen Euro, der notwendig ist, um die Voraussetzungen für die Bezahlung der IMU zu schaffen", erklärt Berger.
Nachdem die Höhe der fälligen IMU auf der Grundlage des Kataster-Ertragswerts berechnet wird, dieser bei Schupfen oder Almhütten aber denkbar niedrig ist, würde auch das daraus resultierende IMU-Aufkommen entsprechend niedrig ausfallen. "Die Kosten-Nutzen-Rechnung geht demnach auch für die öffentliche Hand in keinem Fall auf", so der Landeshauptmann-<wbr></wbr>Stellvertreter. Ähnlich sehen dies auch die anderen Regionen, mit denen sich Berger heute darauf verständigt hat, von der Regierung die Aufnahme von Verhandlungen zu verlangen. "Es geht darum, eine für alle tragbare Lösung zu finden", so der Landeshauptmann-<wbr></wbr>Stellvertreter. In der Zwischenzeit solle die von der Regierung getroffene Regelung zu Eintragungs- und IMU-Pflicht auf Eis gelegt werden.
Von: lp



Sind wir Nichtbauern alles Vollidioten wass gemolchen werden können? Ich habe keinen ML in der Garage stehen damit ich den Pferdeanhänger ziehen kann. Wenn schon zahlen dann ALLE, auch die Bauern. Es gibt keine Begründung wies nicht. Ein Busunternehmen hat auch Halle wo IMU gezahlt wird, und was nix einbringt. Aber solange wir in der Poliok ausschließlich von Bauern regiert werden wird sich nix ändern!
Du hast dir also die durchschnittlichen Nettoerträge der Bergbauern angeschaut?Hast du deren Steuererklärung gelesen oder wie?Denn laut Steuererklärung sind ja die meisten Selbstständigen arme Schlucker!
na dann Prost Mahlzeit
aber wiederhole anhand selbst erlebter fakten find' ich es einen mittleren skandal, dass geltende gesetze nicht angewandt wurden bzw. werden...
Ich habe mir vor einem Jahr die durchschnittlichen Nettogewinne von unseren Bergbauern angeschaut und musste feststellen dass über die Hälfte nicht einmal kostendeckend arbeitet noch einen Gewinn erwirtschaftet.
Ich bin dafür dass unsere Bergbauern auch unterstützt werden , sie tun mehr für uns als wir glauben.
Und noch etwas zu unseren Arbeitnehmern.
Ihr könnt mit eurem Gejammer gerne aufhören.
Denn wenn man heutzutage einen Einheimischen für Samstag Sonntag zum Arbeiten braucht dann will kein Mensch Zeit haben.
Stattdessen lieber das ganze Wochenende ( Zeit für die Familie haben) und im Sommer 2 Wochen ans Meer fahren.
Also so schlecht geht es euch noch lange nicht.
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Jahrzehnte lang „hochsubventioniert “ mit Steuergeld! Und: Zeigt doch nicht immer die „auch so armen“ Bildchen von den Almen sondern die Realität. Riesentraktoren und Villen weit und breit.