Südtirol (Vermischtes)
03.02.2012 17:02 Artikel drucken

BürgerUnion: mehr Unterstützung für sozial Schwache

Bozen - Das Leitungsmitglied der BürgerUnion Harald Grünbacher fordert eine Reform der Familienpolitik im Lande und mehr Unterstützung zu Gunsten der ärmeren Familien und zudem eine stärkere Unterstützung für Arbeitnehmer und Angestellte, um das immer weiter auseinanderklaffen der Schere zwischen Arm und Reich einzudämmen.

Südtirol müsse all seine Kompetenzen nutzen, um die drastischen Auswirkungen des italienischen Sparpaketes durch Monti für Südtirols Familien, Arbeitnehmer und Rentner abzufedern. Italiens Einsparungen würden einmal mehr die ohnehin schon Schwächeren der Gesellschaft treffen, so das Leitungsmitglied der BürgerUnion Harald Grünbacher in einer Aussendung.

Grünbacher fordert Südtirols Politik zum Umdenken auf und stellt einen weiteren Verbleib bei Italien in Frage.

„Primär jedoch muss Südtirol seine Hausaufgaben machen und Kürzungen bei Prestige- und Repräsentations bauten vornehmen, weiter die Kosten der Politik senken und sich verstärkt um Südtirols Familien und Arbeitnehmer und Rentner kümmern“, erklärt Grünbacher.

Die BürgerUnion schlägt dazu  einen Rettungsschirm, welcher folgende Maßnahmen beinhaltet, vor: Den BürgerScheck zum Ausgleich des Kaufkraftverlustes, Betreuungsgeld für Eltern, Anrechnung der Betreuungszeit als Rentenjahre, Anpassung der Elternschaftzeit der privatwirtschaftlich Angestellten an denen der öffentlich Bediensteten, sowie erweiterte Entlastungsmaßnahmen wie etwa den Gratiskindergarten oder generelle Abgabenerleichterungen, welche nach der Anzahl von Kindern gestaffelt sein könnten.

Von: mk

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