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FH Bruneck - Strom: Heuchlerische Politik der SVP
Bruneck – Der freiheitliche Gemeinderat von Bruneck, Bernd Ausserhofer, kritisiert in einer Aussendung die Strompolitik der SVP. Die SVP entdecke nun plötzlich, dass die Südtiroler Bürger und Unternehmen absolute Höchstpreise für Strom bezahlen müssten, ausgenommen jene, welche das Glück hätten, bereits bei einer Energiegenossenschaft dabei zu sein, so Ausserhofer.
„Nebenbei bemerkt wird in Südtirol doppelt so viel Strom erzeugt wie wir verbrauchen. Nun soll eine Reduzierung um einige Prozent gemacht werden, um das mürrische Volk zu beruhigen. Dabei haben namhafte Personen und Fachleute vor einem Jahrzehnt der Landesregierung ein Energiekonzept auf Genossenschaftsbasis vorgeschlagen, welches für die Südtiroler eine Ersparnis von rund 20 bis 30 Prozent gebracht hätte - ein bemerkenswertes und sehr gut durchdachtes Konzept. Leider passte es überhaupt nicht in das System Südtirol. Dieses System hat die stolzen und fleißigen Südtiroler zu Bettlern gemacht“, kritisiert Ausserhofer.
In Südtirol müssten zuerst die Bürger geschröpft werden um dann über viele Umwege wieder etwas vom Verteilungsprozess zu erhalten. Das Konzept der Zukunft sehe aber anders aus. „Das Land sollte sich nur einmischen, wenn es unbedingt notwendig ist. So kann Bürokratie und Bettlertum vermieden, werden“, so Ausserhofer.
Deshalb würden die Freiheitlichen für Energiegenossenschaften eintreten, welche Produktion, Verteilung und Verkauf selbst übernehmen. Die Vorteile in Form von erheblich günstigeren Stromtarifen würden den Bürgern und Unternehmen direkt weitergeleitet, heißt es abschließend in der Aussendung.
Von: mk



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