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FH: Hat der Imkerbund unrechtmäßig Landesbeiträge bezogen?
Bozen - In einer Aussendung fordert der Freiheitliche Landtagsabgeordnete Thomas Egger eine völlige Offenlegung der in den letzten Jahren an den Südtiroler Imkerbund geflossenen Landesbeiträge - dies um einerseits die korrekte Beitragsvergabe durch das Land und andererseits die korrekte Beitragsverwendung durch den Imkerbund prüfen zu können.
„Südtiroler Medien - unter anderem die Neue Südtiroler Tageszeitung in den Ausgaben vom 28.10.2011 und 31.12.2011 - haben bereits mehrfach über die 'seltsamen' Methoden berichtet, mit welchen in den letzten Jahren seitens vieler Südtiroler Imker die Varroa-Milbe bekämpft wurde. Gegen diesen gefährlichen Bienen-Parasiten wurde, auf ausdrückliche Empfehlung des Imkerbundes, fast flächendeckend jahrelang Ameisen- und Oxalsäure eingesetzt, welche allerdings in Italien zum damaligen Zeitpunkt gar nicht zugelassen waren. Dies stellte offensichtlich weder für den Imkerbund, dessen Obmann durch den Verkauf der sog. Säure-Verdunster auch privat ein gutes Geschäft machte, noch für die zuständigen Veterinäre ein besonderes Problem dar“, so Egger einleitend.
„Mir letzthin zugetragene Informationen lassen aber nunmehr den gravierenden Verdacht aufkommen, dass nicht nur hinsichtlich der Varroa-Bekämpfungsmittel Gesetz und Wirklichkeit in keinem Naheverhältnis standen, sondern dass möglicherweise auch hinsichtlich des Umganges mit Steuergeldern nicht alles einwandfrei abgelaufen ist. Diesbezüglich gilt es vorauszuschicken, dass der Südtiroler Imkerbund, dessen allgemeine Tätigkeit natürlich unterstützenswert ist, vom Land eine personelle und finanzielle Unterstützung erhält. Neben der Zurverfügungstellung eines Fachberaters und dessen Sekretärin hat der Südtiroler Imkerbund vom Land in den letzten Jahren knapp 200.000 Euro jährlich als Beitrag erhalten, wovon ein Teilbetrag von etwa 50.000 Euro als Spesenvergütung der landesweiten Varroa-Bekämpfung anzusehen ist. Im Jahre 2011 soll nach Informationen des Unterfertigten allerdings zwischen Land und Imkerbund eine Vereinbarung getroffen worden sein, wonach die Verwendung von nicht zugelassenen Bekämpfungsmitteln durch die Imkerschaft nicht mehr weiter vom Land finanziell gefördert werden sollte. Für das Beitragsjahr 2011 soll der Imkerbund daraufhin auch auf eine entsprechende Gesuchstellung verzichtet haben (als Ersatz für den entgangenen Landesbeitrag wurde allerdings bereits vorsorglich ab dem Jahre 2009 der Mitgliedsbeitrag der 2.900 Mitglieder des Imkerbundes von 10 Euro auf 20 Euro im Jahr verdoppelt)“, so Egger. #
Fast schon einem beiderseitigen 'Eingeständnis' gleich käme aber eine weitere dem Landtagsabgeordneten anvertraute Konsequenz der obigen Vereinbarung zwischen Land und Imkerbund, fügt Egger hinzu. „Der Imkerbund soll hinsichtlich des Jahres 2010 eine Beitragsrückzahlung von rund 50.000 Euro an das Land veranlasst haben. Sollte dies stimmen, wäre dies das klare beiderseitige Eingeständnis einer mehrjährigen unrechtmäßigen Beitragspraxis und es würde sich zudem die Frage stellen, was mit den vor dem Jahre 2010 ausbezahlten Beiträgen passiert. Ohne derzeit dem zuständigen Landesrat und dem Imkerbund etwas unterstellen zu wollen, gilt es Transparenz in die Beitragsbeziehung zwischen Land und Imkerbund zu bringen. Eine präzise Landtagsanfrage in diesem Zusammenhang wird folgen“, schließt Egger.
Von: mk



AAAAAAABER bitteschön dort anfangen wo der ILLEGALE RUBEL wirklich rollt!!!
und nit ba der ormen Imkervereinigung....und sich noch dazu auf die von den FH so verhasste Italienische Gesetzgebung berufen bzgl. zulässiger Substanzen usw....
...also billiger gehts echt nimmer!
HOBS MI ES GSCHEIDIAN?????
ich könnte viele wählen, aber nie die Freiheitlichen.
Auch ich bin schon seit Jahren nicht mehr Mitglied beim SIB. Diese Partei-Hörigkeit und undurchsichtige Vetternwirtschaft ist nichts für mich.
Etwas stimmt beim SIB schon seit Jahren nicht mehr und deswegen habe ich mich schon seit geraumer Zeit verabschiedet nicht nur wegen des Beitrages von € 27, der großen Schulden wegen.
Korrektheit und Gerechtigkeit ist also für dich verwerflich!
Dann fühlst du dich sicher in Italien und Südtirol wohl, wo Unkorrektheit und Ungerechtigkeit die Regel ist....
z.b. vom unverschuldeten Hotelier bis zum Häuslebauer und Wohnungskäufer........und ich glaub net daß darunter nur SVPler sind, sicher auch FHler.
also wenn des a Beispiel der FH-Politik in an Freistoot Südtirol sein soll, nor verzicht i sehr gerne drauf,
sei es auf die FH als auch auf an Freistoot,
und settane "Leit"welln an eigenen Stoot gründen?
Prost Mahlzeit,
semm konn sich des heilige Landl Südtirol no af ollerhond Überraschungen gfoßt mochn