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Gerammter Streifenwagen: Einbrecher noch immer auf der Flucht
Schlanders - Die Fahndung nach den mutmaßlichen Einbrechern, die am Mittwoch bei der Töll in Meran einen Streifenwagen der Carabinieri gerammt und anschließend zu Fuß die Flucht ergriffen haben, läuft weiter auf Hochtouren.
Inzwischen wurde vernommen, dass im Inneren des BMW neben Einbruchswerkzeug auch Wertgegenstände und Bargeld gefunden wurden. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich um die Beute eines Überfalls im Vinschgau handelt.
Auch wenn über die Ermittlung größtes Stillschweigen herrscht, kann davon ausgegangen werden, dass die Straßensperre auf der Höhe des Staudamms eigens errichtet wurde, um die Männer zu überführen. Die mutmaßlichen Eibrecher sollen in letzter Zeit immer häufiger im Vinschgau zugeschlagen haben.
Der weiße BMW, der am Mittwoch gegen 5.00 Uhr den Carabinieri entgegenkam, verlangsamte zunächst seine Fahrt, so als ob der Lenker der Aufforderung zum Anhalten Folge leisten würde. Erst im letzten Moment drückte er überraschend auf das Gaspedal und überfuhr alles, was ihm im Weg stand.
Glücklicherweise konnten sich die Ordnungshüter in letzter Sekunde in Sicherheit bringen. Der Streifenwagen erlitt allerdings einen Totalschaden.
Während einer der drei Männer auf vermutlich in die Etsch gesprungen ist, flüchteten die beiden anderen in den Wald. Einige Freiwillige der Feuerwehr und der Bergrettung, die sich bei der Suche entlang der Etsch und des Marlinger Waalweges beteiligten, äußerten ihren Unmut darüber, dass sie möglicherweise einem Bewaffneten gegenüber stehen könnten.
Von: mk, foto: stol





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