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Italien: Bargeldlimit bei 1.000 Euro - Schonfrist ist vorbei
Bozen - Die "Schonfrist", in der von Strafen abgesehen wurde, auch wenn jemand das seit Anfang Dezember gültige Bargeldlimit von 1.000 Euro nicht beachtet hat, ist vorbei. Nun werden Vergehen mit hohen Strafen geahndet, schreibt der HGV in einer Aussendung.
Die Regierung Monti hat bekanntlich das Limit für Bargeldzahlungen, übertragbare Schecks und Überbringersparbücher auf 1.000 Euro herabgesetzt. Seit dem 6. Dezember 2011 darf man demnach von Gästen keine Barzahlungen von 1.000 Euro und mehr annehmen. Bei Teilzahlungen darf die Summe aller Zahlungen in bar dieses Limit ebenfalls nicht überschreiten. Die selbe Obergrenze gilt auch für Barzahlungen an Lieferanten und an die Mitarbeiter.
Strafen
Zunächst hatte das Parlament eine "Schonfrist" eingeführt, in der von Strafen abgesehen wurde, sofern das vorher gültige Bargeldlimit von 2.500 Euro eingehalten worden war. Nun ist diese "Schonfrist" zu Ende, und seit 1. Februar 2012 muss das Bargeldlimit von 1.000 Euro strikt eingehalten werden. Wer gegen die Vorschriften verstößt, muss mit hohen Strafen im Ausmaß von 1 bis 40 Prozent der getätigten Barzahlung mit einer Mindeststrafe von 3.000 Euro rechnen.
Von: gh



Mit freier Marktwirtschaft hat das überhaupt nichts zu tun.
HT