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Peterlini: „Rechtlichen Wert des Studientitels beibehalten“
Rom – SVP-Senator Oskar Peterlini hat sich im Bildungsausschuss des Senats dagegen ausgesprochen, den rechtlichen Wert des Studientitels abzuschaffen, wie es im Plan der Regierung im Zuge der Liberalisierungsmaßnahmen war.
Der Bildungsausschuss hatte zu dieser auch öffentlich sehr umstrittenen Thematik einen ausführlichen Bericht zusammengestellt, in welchem Peterlinis Haltung auch unterstrichen und bekräftigt wird. Dieser Bericht stand im Bildungsausschuss zur Abstimmung und wird nun der Regierung weitergeleitet. Der Südtiroler Senator stimmte dem Bericht zu und erklärte, dass man im Zuge der angestrebten Liberalisierungen den Wert des Studiums nicht herabsetzen solle.
„Die Jugendlichen sollen auch in Zukunft vom Staat unterstützt und gefördert werden, eine gute Ausbildung und eine hohe fachliche Qualifikation anzustreben“, betonte Peterlini im Ausschuss.
„Es kann nicht sein, dass der Hochschulabschluss seine rechtliche Anerkennung verliert und jegliche Bewertungen dem freien Markt überlassen werden“, stimmte der Südtiroler Senator mit den Schlussfolgerungen des oben genannten Berichtes überein.
„So sehr ich Liberalisierungsmaßnahmen in bestimmten Bereichen begrüße, so sollten diese nicht öffentliche Güter wie das Trinkwasser oder die Bildung betreffen, die für alle zugänglich sein sollten“. Sehr wohl solle hingegen die Qualität der verschiedenen Universitäten bewertet werden, damit der Markt sich daran orientieren könne.
„Dazu gibt es bereits heute eine eigene gesamtstaatliche Agentur ANVUR („Agenzia nazionale di valutazione del sistema universitario e della ricerca“), die jedoch eine verstärkte öffentliche und transparente Bewertung vornehmen sollte, um die Konkurrenz zwischen den verschiedenen Universitäten zu fördern“, so Peterlini abschließend.
Von: mk



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