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Arbeitsmarkt: USA für Monti kein Vorbild
Rom – In einem Interview auf dem Videoforum von „Repubblica.it“ verteidigte sich der italienische Premier Mario Monti wegen seiner Aussage über die Langweiligkeit eines festen Arbeitsplatzes. Ein Satz, der aus dem Zusammenhang gerissen wird, könne zu Missverständnissen führen, so Monti.
„Ich wollte damit sagen, dass sich die Jugend an die Vorstellung gewöhnen muss, dass sie ihr Leben lang nicht denselben Arbeitsplatz haben werden“, erklärte er. Die Italiener seien der Mobilität gegenüber allerdings noch sehr argwöhnisch.
In Zusammenhang mit der Lockerung des Kündigungsschutzes meinte er, dass diejenigen, die in „ihrer Hochburg fast gefangen“ sind, weniger schutzbedürftig seien. Stattdessen solle man jene mehr unterstützen, die in sich in extremen Formen prekärer Arbeitsverhältnisse befinden oder keine Arbeit haben, so Monti.
Ein zu strikter Kündigungsschutz, so wie er in Italien derzeit gehandhabt werde, halte sowohl aus-, als auch inländische Unternehmen davon ab, Kapital zu investieren, fügte er hinzu. Ob die Arbeitsmarktreform tatsächlich innerhalb März verabschiedet wird, darauf wollte sich Monti noch nicht festlegen. Der Arbeitsmarkt sei laut dem Premier ein komplexes Mosaik, bei dem es viele Aspekte zu berücksichtigen gelte.
Die USA seien in diesem Kontext für Monti kein Vorbild. Der Arbeitsmarkt sei dort zwar sehr flexibel und man könne leichter anderswo Arbeit finden, allerdings gebe es für viele, die ihre Arbeit verlieren, zu wenig Schutzmechanismen.
Stattdessen schwebe ihm das nordeuropäische Modell vor – vor allem, wie es in Dänemark praktiziert wird.
Im Interview rief Monti außerdem die Banken dazu auf, mehr Staatsanleihen zu kaufen.
Von: mk



Beispiel jetzige Landespolitiker wer von denen plant nicht für den warmen Zukunftsessel.
Auch die ganzen "Diener" auf Staats als auch auf Landesebene welche Art. 18 betrifft haben sicher auch keine Lust Arbeitsplatz zu wechseln.
In der Privatwirtschaft werden unliebsame Mitarbeiter doch so oder so "sich selbstentlassen".
Und da sind halt Opfer gefragt - und mein Gott wenn es nur der höhere Benzinpreis und 2 % Mwst. ist dann können wir wohl alle gut damit leben!
Sehe die Zukunft positiv!
Wie recht sie haben.
Monti sagt; ,, Die Italiener seien der Mobilität gegenüber allerdings noch sehr argwöhnisch". Wieso sollte es denn auch anders sein?? Wenn der Monti als erste Amtshandlung den Spritpreis erhöhte. Wer den Arbeitsplatz im eigenen Dorf hat wird auch dort bleiben wollen/müssen.
Also lasst uns positiv in die Zukunft schauen. Das Leben ist soooo geil!!!
Also lasst uns positiv in die Zukunft schauen! Das Leben ist GEIL und in Südtirol sogar MEGAGEIL!!! :-)