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04.02.2012 08:05 Artikel drucken

STF - Selbstbestimmung: „Scotland forever“

stf

"Entwicklung in Schottland aufmerksam verfolgen"
Foto: stf

Bozen - Mit großer Aufmerksamkeit verfolgt die Süd-Tiroler Freiheit die Entwicklung in Schottland. Mit der Fragestellung: „Stimmen Sie zu, dass Schottland ein unabhängiges Land sein sollte“ soll nach dem Willen der Schottischen Nationalpartei (SNP) in Europa ein neuer Staat entstehen, wie Leitungsmitglied Roland Lang erklärt.

„London hat den Wunsch der Schotten, unabhängig zu werden, zuerst ignoriert, dann mit einer Autonomie zu dämpfen versucht. Vergebens. Am 25. Jänner 2012 stellte der erste Minister der Regionalregierung in Edinburgh, Alex Salmond, den Entwurf des Referendumsplans vor. Schottland verlangt die Selbstbestimmung“, fügt Lang hinzu.

Der bekannteste Kämpfer für ein unabhängiges Schottland sei sicherlich der Bond Darsteller Sean Connery, der als Beweis seiner Heimatliebe und seines Einsatzes für ein freies Schottland sich den Kampfruf „Scotland forever“ (Schottland für immer) auf seinem Unterarm eintätowieren ließ, so Lang.

„Es hört sich an wie  die üblichen Scheidungsfragen, die von London nach Schottland geschickt wurden: Wie stellt ihr euch das überhaupt vor, wer zahlt euch die Pensionen, usw. Sogar mit dem Zukunftsszenario, Schottland könnte als eigenständiges Mitglied der EU gezwungen werden, den Euro einzuführen, wurden Ängste gegen den Freiheitsdrang der Schotten geschürt. Mit rechtlichen Fragen versuchte ‚Westminster‘, die Vorbereitungen zur Selbstbestimmung zu untergraben. So sprach der englische Premier Cameron den Schotten überhaupt das Recht ab, eine bindende Abstimmung zu veranstalten; dafür fehle der Autonomieregierung schlicht die Kompetenz. Dafür boten aber Cameron, sein Finanzminister Osborne und sein Schottlandminister Moore an , man könne mit einem speziellen Gesetz die Abstimmung möglich machen, aber als Kuhhandel dafür - bei uns Kompromiss genannt -, sollte die schottische Seite zu gewissen Zugeständnissen bereit sein, wie  einem frühen Termin. Schottland sieht in der englischen Diskussion über den Zeitpunkt der Abstimmung wieder die typische Bevormundung aus dem englischen Süden, stellte  Salmond daraufhin fest. Das Ausscheiden  von Schottland aus der englischen Fremdbestimmung und die Errichtung eines eigenen Staates in friedlicher Ausübung des Selbstbestimmungsrechtes ist ein weiterer Beweis dafür, dass in Europa jedes Volk frei über sein Schicksal entscheiden kann. Worauf wartet das südliche Tirol?“, stellt Lang abschließend die Frage.

Von: mk

Kommentare

Ach Gruber M., Deinen Idealen schadest Du weit mehr als ich es jemals könnte. Versuchs im Lieblingsblog Deiner Wahl. Da findest Du die Zustimmung, die Dich nährt. Viel Glück auf dem Weg der Erkenntnis. Ist ehrlich gemeint.

MfG
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Franco und Martin sind nur die 2 Seiten derselben Medaille. Gleiches Ziel, andere Methoden. Wäre schön wenn dir die Zeit zu schade ist, aber ich befürchte dein Müllschreiben geht fröhlich weiter. Also verschwende deine Zeit nur, Schottland wird seinen Weg trotzdem gehen - so wie Süd-Tirol.
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Danke Urban für Deinen letzten Post. Und Gruber, sollen ich/wir Dich hier ernst nehmen, dann mußt Du schon Argumente bemühen. Billige Polemik? Dafür ist mir die Zeit zu schade.

MfG
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Hallo Karl. Du weist daß ich Deine Beiträge und Deine Meinung schätze. Kannst Du Dich noch an einem ganz besonders guten Beitrag von vor ein paar Monaten erinnern?
Damals schriebst Du von den vergifteten Geschenken aus Rom und wie sich diese "neuen Möglichkeiten" auf Südtirol auswirken. Du hast es damals bereits angedeutet. Der scharfe Konflikt um diese Fragen hat dem Klima im Land eher geschadet als genutzt.
Will man etwas Neues konstruieren, muß das wohl im Stillen geschehen und man muß dabei auch manch Polemik aus dem Weg gehen oder sie am Boden liegenlassen. Es ist ein weiter, schmerzhafter und steiniger Weg. Homogenität? Es braucht noch eine Zeit. Und heute wird oftmals noch in die Gegenrichtung gearbeitet.

MfG
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@ Gruber M.

Also, Martin G. mit Franco in einem Atemzug zu nennen, ist schon ein bisschen arg. Da leigen immer noch Welten dazwischen, meine ich zumindest. Martin G. hat sich auch sinngemäß so geäußert.
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wie in einigen Beiträgen schon angemerkt, kann man etwaige Aussagen österr. Politiker nur im Kontext zur Haltung/Nutzen der SVP beurteilen.
Man muß auch berücksichtigen, daß die letzten Jahrzehnte immer das Bild der vorbildlichen und zufriedenen Autonomie transportiert worden ist und ein zu starkes Engagement von Außen eher als Einmischung empfunden wurde.
Dieses Meinungsbild wieder zu korrigieren (falls gewünscht), würde schon stärkere Signale seitens der Südtiroler Politik + Bevölkerung benötigen.
Ich würde mir jedenfalls für die Zukunft wünschen, dass sich unsere beiden Landesteile wieder als als starke Einheit präsentieren . Über die spezielle Form wird hoffentlich einmal die Bevölkerung abstimmen können.
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Leute wie Franco und Martin trauern den "guten alten" Zeiten nach. Am besten sollen sie sich ein anderes Hobby als Schreiben suchen wie z.B. ihre schwarzen Hemden bügeln oder Kränze niederlegen, da seh ich sie sehr gut :)
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@Martin G. Dein letzter Beitrag ist recht OK und es freut mich auch sehr, dass auch du endlich mal zugibst, dass sich in Südtirol etwas ändern wird und muss, natürlich gemeinsam mit den anderen beiden Volksgruppen, den außer den Italienern gibt es ja auch noch die Ladiner, die oft gerne vergessen werden. Aber wir deutsche Südtiroler müssen sicher den Anfang machen, da unsere Interessen größer und vielseitiger sind von diesem Staat weg zu kommen, als der der Italiener, bei denen ist es eher ein finanzielles Interesse sein könnte. Bezüglich Schottland und Katalonien hast du aber nicht recht, denn in Schottland leben jede Menge Briten und in Katalonien jede Menge Spanier, so homogen sind diese beiden Länder nun auch nicht. Das ist auch nicht der Kern der Diskussion um Schottland. Die Tatsache ist doch, dass alle (auch du und besonders die SVP) immer behauptet haben in Europa könne man keine Grenzen mehr errichten oder verschieben und dieses wird nun wahrscheinlich passieren, wobei wir in den letzten Jahren schon die Geburt mehrerer Staaten in Europa gesehen haben, die man überhaupt nicht homogen nennen kann, z.B. im Balkan und in der Tschechoslowakei, gemischter in Kultur und besonders in Religion (was wir in Südtirol Gott sei Dank nicht haben) geht es nun wirklich kaum mehr.
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@Johnny & @Urban
Zum Thema Schottland habe ich nun wirklich genug geschrieben. Und das nicht nur hier. Natürlich ist die Ö-Staatsbürgerschaft für Südtiroler rechtlich kein Problem. Das Problem ist der politische Wille in Wien und das Faktum daß das Thema in Österreich die Menschen wenig bewegt. Österreichs Erfolg basierte immer darauf daß sie sich im Rahmen der Internationalen Verträge bewegt haben. Bsw. vor 50 Jahren als Italien das erste Autonomiestatut nicht umsetzen wollte. Schottland&Katalonien sind nicht Südtirol. Die politische Lage in Südtirol kann und wird sich wohl auch ändern. Die Sprachgruppen müssen sich aber auf ein Konzept einigen. Ansonsten ist man wieder da capo und man erreicht nicht mal die verglichen mit Südtirol relative Homogenität der Bevölkerung. Es ist eben der Unterschied, daß die obigen zwei Regionen/Länder ethnisch und vom kollektiven Bewußtsein her homogener sind als unser schönes Land. Der Weg bleibt steinig, da nützt es auch nichts wenn man sich etwas vormacht. Ich respektiere Eure Meinung und gebe Euch in einem Punkt recht. Wir müssen in Südtirol selbst beginnen.

MfG
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Es ist ja hochinteressant wie MartinG vom Thema Schottland abweicht.
Nun fällt ihm nix besseres ein als mit Aussagen österreichischer Politiker zu antworten.
Schottland liefert den Beweis das die Selbstbestimmung möglich ist in Europa wenn sie die Politik in Angriff nimmt. Auch die österreichische Staatsbügerschaft für Südtiroler ist rechtlich kein Problem. Die derzeit verantwortlichen Politiker wollen beides nicht umsetzen. Wien wird nicht die Staatsbürgerschaft für Südtiroler und nicht die Selbstbestimmung ausrufen wenn der Landeshauptmann von Südtirol das nicht von Wien einfordert. Wien hat unterstützt was Südtirol für sich fordert.
Wenn sich die politische Lage in Südtirol ändert dann wird man auch in Österreich reagieren.
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@ Maritn G.

Du hast in gewisser Beziehung vollkommen recht: Nämlich, dass Strache nicht die Lichtgestalt ist, auf die sich (österreichisch-)patriotische Südtiroler verlassen sollten. Überhaupt sind angebliche Lichtgestalten in der Politik eine heikle Sache. Meine Meinung über Strache habe ich schon des öfteresn kundgetan. Gerade seine letzte Äußerungen sind wieder typisch für die FPÖ. Provozieren und dabei bis hart an die Grenze gehen, ein Großmaul eben. Nicht dass er wirklich ein Extremist wäre, nein, aber unseriös.

Meiner Meinung nach muss eine Bewegung, die die Selbstbestimmung der Südtiroler durchsetzen will versuchen eine überparteiliche Plattform zu bilden uidn sie darf dabei nicht auf Hilfe aus dem Ausland zählen. Sie muss im Land zuerst unüberhörbar stark werden und dann wird die Hilfe aus dem Ausland zum Beispiel in Form von Anerkennung eines eigenständigen staatlichen Gebildes auch sicher kommen.
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@franco italia, dass es mit deiner Geschichtskenntnis nicht gerade weit her ist hat in der Zwischenzeit wohl jeder mitgekriegt. Nur weil der Süden Südtirols ( damit meinst du sicher Leifers und Bozen) einen großen italienisch sprechendenden Bevölkerungsanteil haben, der durch dem entstand was wir außer dir auch alle wissen, nämlich durch Absichtliche massive Ansiedlung von Italienern in der FASCHISTENZEIT um Südtirol zu Italianisieren, wahrscheinlich gehörst auch du dazu, wenn nicht in erster, dann halt in zweiter Generation. Wenn du nun glaubst, dass Bozen und Leifers, deshalb nicht mehr zu Südtirol gehören sollte hast du dich ordentlich geschnitten. Unser Land wurde schon einmal ungerecht geteilt und zwar in Nord- Süd– und Osttirol und ich denke das müsste reichen, sogar für einen fanatischen Nationalisten wie dich. Danke jeden Tag deines Lebens dem Herrgott in einem so schönen und friedlichen Land wie Südtirol leben zu dürfen und behalte deinen ewig gleichen Senf (qui siamo in Italia) endlich für dich, oder schreibe in der Webseite des „Alto Adige“, da bist du nämlich in guter Gesellschaft mit deiner krankhaften Meinung.
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@ Sigfried Tobin

1945?!
Franco Italia lebt noch im alten Rom!

Wenn einer schon meint, "Südtirol ist Italien. Da könnt ihr schreiben, was ihr wollt.", kann man leicht erahnen, dass an ihm ein kleiner Imperator verlorengegangen ist. Wenn es nach dem ginge, wären wir wohl ein Fall für das Kolosseum.
;-)

@ Martin G.

"Also mit Franco möcht' ich mal nichts zu tun haben."
Musstest du meinetwegen zwar nicht betonen, aber freut mich jedenfalls.
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Übrigens, heute Abend interessant:
http://tv.orf.at/program/orf2/20120205/573079301/331170/
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Hallo Urban.
Dein Statement "Die Österreicher sind aber sicher mehrheitlich wohlwollend gegenüber Südtirol eingestellt. Wer etwas anderes behauptet, beruft sich auf Vorurteile." ist sicherlich richtig. Allerdings denke ich ist diese Wohlgesonnenheit etwas anderes als das was sich die Südtiroler Opposition bei uns gerne wünscht. Die Ö-Politik steht mehrheitlich hinter der Autonomie und sieht ihre Aufgabe darin die Autonomie zu verteidigen. Das ist die offizielle Politik Österreichs seit Jahrzehnten. Was 2013 in Österreich und in Südtirol geschieht steht in den Sternen. Heute aber davon auszugehen, daß Spindelegger(der heute als AM und Vizekanzler sehr wohl das offizielle Österreich repräsentiert) 2013 keine Rolle mehr spielen wird, halte ich für vermessen.
Daß in Ö mit dem Thema kein Blumentopf zu gewinnen ist hat Didi bereits gut beschrieben.
Ansonsten siehe auch hier:
http://www.suedtirolnews.it/d/artikel/2012/01/30/stf-fortschritte-fuer-doppelte-staatsbuergerschaft.html
2013 wird HC Strache, der Liebling manch Südtiroler Oppositionellen, auch lernen, daß er sich nicht im luftleeren Raum bewegt. Sofern er nach seinen letzten Äußerungen überhaupt an der Regierung erwünscht wird.

MfG
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Also mit Franco möcht' ich mal nichts zu tun haben.
Aber ich weis von Deiner Seite, daß ihr eure Gegner in einem Topf werft, während ihr selbst von den Anderen Differenzierung beansprucht. ;)
Das kennst Du ja aus Deinem Lieblingsblog. ;)

MfG
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FRANCO iTALIA scheint im Jahr 1945 zu leben.
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Die SVP braucht nur Spindelegger anzuweisen, er solle gegen die österr. Staatsbürgerschaft für Südtiroler sein und Spindelegger macht das "gerne" für die SVP.
So verlogen geht es in der Politik zu.

@TECHNO GUY
Was ist an der STF engstirnig und radikal. Sie ist die Bewegung die das Thema Selbstbestimmung in Südtirol auf den Tisch gebracht hat. Mit den Freiheitlichen allein wären wir nie so weit in der Diskussion gekommen.
Die STF strebt eine Volksabstimmung an und läßt die noch die Wahlfreiheit, ob zurück zu Österreich (Landeseinheit) oder Freistaat.
Mehr Demokratie geht nicht!!!
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Setlbstbestimmungsrecht für alle Völker, auch für die Italiener, deshalb bleibt der mehrheitlich italienische Teil des heutigen Südtirol bei Italien.
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Das Gute ist, daß Ewiggestrige wie Franco oder Martin mit ihren Kommentaren den Lauf der Geschichte nicht ändern können. Also freuen wir uns auf die Abstimmung in Schottland!
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