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Zukunft der Air Alps weiter ungewiss: Ablaufdatum am 13. Februar?
Bozen - Die Aussicht, dass die Air Alps in Zukunft weiterhin die Fluglinie zwischen Bozen und Rom bedient, schmälert sich von Tag zu Tag. Vor allem das Land zeigt kein Vertrauen mehr in die Tiroler Fluggesellschaft und weigerte sich der Gesellschaft, ein entsprechendes Zeugnis auszustellen.
Ein solches ist formell zwar nicht nötig. Trotzdem handelt es sich um ein wichtiges Signal – vor allem an das Zivilflugamt in Wien, das der Air Alps bis jetzt nur eine provisorische Flugerlaubnis bis zum 13. Februar erteil hat.
Offizielle Stellungnahmen aus dem Mobilitätsressort des Landes gibt es keine. Trotzdem liegt es nahe, dass Unstimmigkeiten in der Luft liegen, seit die Fluggesellschaft ohne Vorwarnung am 13. Jänner über eine Woche lang alle Flüge zwischen Bozen und Rom gestrichen hatte.
Die Anfrage des neuen Geschäftsführers Oliver Ladurner nach der entsprechenden Bescheinigung beim Land entpuppte sich somit als wahrer Bumerang für die Gesellschaft, der weitreichende Folgen haben könnte. Weil das Land ablehnte, steht nicht nur die österreichische Flugerlaubnis auf der Kippe, sondern es vertieft sich auch die Kluft zwischen Alitalia und Air Alps.
Durch das Co-Sharing garantierte die nationale Fluggesellschaft, dass Tickets von Bozen nach Rom – und über Anbindungen zu anderen Destinationen im In- und Ausland erhältlich sind. Wenn Alitalia das Co-Sharing nun aufkündigt und somit keine Tickets mehr erhältlich sind, ist der Entzug der Lizenz von Seiten des österreichischen Zivilflugamts so gut wie sicher.
Damit könnte der 13. Februar tatsächlich der letzte Tag werden, an welchem die Dornier der Air Alps vom Bozner Flughafen abheben. Gleichzeitig würden somit die Gostner-Brüder mit ihrer “Fri-El Air” wieder ins Zentrum des Geschehens rücken. Vermutlich würden sie von der italienischen Zivilluftfahrtbehörde ENAC zunächst in den Genuss einer Lizenz von sieben Monaten kommen würden. Grundlage wäre wahrscheinlich ein Wettbewerb mit vereinfachten Prozeduren.
Der offizielle Wettbewerb wird erst im Herbst stattfinden, weil dort die Konzession der Air Alps automatisch verfällt. Das Land plant neben der Verbindung nach Rom auch eine nach Wien und vielleicht auch nach Frankfurt. Fest steht allerdings jetzt schon, dass die Tiroler Fluggesellschaft Air Alps schlechte Karten in der Hand hält.
Von: mk



Wer will sich schon in der Früh an den Flughafen begeben und riskieren daß er niemals abheben wird? Wohl sehr Wenige.
Mal sehen wie die nächsten Folgen der Südtiroler Flughafentelenovela ausgehen. ;)
MfG
for ever
ab nicht bei solchen maroden Betrieben/Projekte der Landesregierung ....
Haben Sie kein schlechtes Gewissen das Geld anderer auszugeben?
(keine Ausreden Sie hätten es nicht gewußt oder Sie wären nicht verantwortlich, beim ausgebem waren Sie auch dabei...)
Interessant, wie die Landesregierung die eigene Fluglinie wie eine heiße Kartoffel fallen läßt.
Billig fliegen nur die Herren Politiker ( auf unsere Kosten ) und sonst Nimand.
Vergesst diesen Flughafen,baut lieber eine sehr schnelle Verbindung mit der Bahn nach Innsbruck , das ist bezahlbar und sinnvoll.
ALLES ANDERE ist zwecklos.
HT