Italien
06.02.2012 12:27 Artikel drucken

Weiterhin Eiszeit in Italien - Rekordtiefwerte

ansa

Viele Schulen sind geschlossen
Foto: ansa

Rom – Die Herzen werden bis zum Valentinstag vermutlich warm, draußen bleibt es jedoch kalt. Schnee und Kälte lassen in Italien nicht nach. Die sibirischen Temperaturen, die auch Tote forderten, sollen laut den jüngsten Prognosen bis Mitte Februar anhalten.

Im Belluno hatte es heute am Vormittag minus 13 Grad – der tiefste Wert im ganzen Land. In Verona waren es minus 11 Grad, in Vicenza minus 10, gefolgt von Rovigo mit minus 8 und Padua mit minus 7 Grad.

Auch in der Toskana wurden auf dem Grigio-Pass minus 13 Grad gemessen. In Nuoro und in Neapel schneite es, während in der Basilicata und in Cagliari auf Sardinien Temperaturen von Null Grad herrschten.

Gestern kamen allein in der Region Latium zwei Frauen ums Leben. Eine 78-jährige Obdachlose wurde in Rom am Bahnhof leblos aufgefunden. Eine 66-jährige war hingegen in ihrem baufälligen Haus in Palestrina, einer Ortschaft in der Nähe der Hauptstadt, erfroren. Insgesamt gibt es zehn Kältetote.

Viele öffentliche Ämter und Schulen in Rom, aber auch in vielen anderen Städten. Dörfer sind durch den Schnee von der Außenwelt abgeschlossen. In den Abruzzen wurde der Notstand ausgerufen.

Engpässe beim Gas, das von Russland importiert wird, stehen heute im Mittelpunkt einer Besprechung im Entwicklungsministerium.

Von: mk

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