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Abgelehnt: Keine Ehrenbürgerschaft für „Puschtra Buibm“ Forer und Steger
Sand in Taufers - Der Gemeinderat hat den Antrag, den im Exil lebenden Puschtra Buibm Josef Forer und Siegfried Steger die Ehrenbürgerschaft der Marktgemeinde Sand in Taufers zu verleihen, knapp abgelehnt.
Der Bürgermeister Helmuth Innerbichler hat die Gemeinderäte aufgerufen den Antrag von Haymo Laner abzulehnen, mit der Begründung, dass die zwei sicher viel für die Entwicklung Südtirols geleistet haben, dass sie dafür auch Opfer gebracht haben die anzuerkennen seien, dass die Gemeinde aber nicht die richtige Adresse für eine Ehrung sei. Er meinte damit, dass das Land Südtirol die genannten ehren sollte. Auch äußerte er Bedenken bezüglich Polemiken, welche daraus entstehen könnten.
Haymo Laner zitierte aus dem Gemeindestatut bezüglich der Verleihung der Ehrenbürgerschaft: „…die Würdigung von Persönlichkeiten, die sich im Laufe ihres Lebens und dank ihres überzeugten und unermüdlichen Einsatzes für die Heimat hohe Verdienste erworben und im Dienste und zum Wohl der Mitmenschen Bleibendes geschaffen haben.“ Dies widerspricht der Argumentation des Bürgermeisters, die er als Ausrede werte. Er verstehe nicht wovor man Angst habe. Forer und Steger waren bereit zum Wohle der Heimat ihre Existenz, ihre Gesundheit und auch ihr Leben aufs Spiel zu setzen, dürfen aufgrund ihres Einsatzes, dessen Nutznießer wir heute sind, ihre Heimat nicht mehr als freie Menschen betreten, und der Bürgermeister warnt vor Polemiken, die aufgrund der Verleihung der Ehrenbürgerschaft entstehen könnten? "Man sollte eigentlich Stolz sein, dass die „Puschtra Buibm“ aus der Gemeinde Sand in Taufers stammen und auch zu ihnen stehen", meint das Bündnis Taufers2010.
Abschließend bat der Einbringer die Gemeinderäte den Antrag gut zu heißen um so wieder mehr Nähe zu den „gezwungenen Heimatfernen“ herzustellen. Josef Forer und Siegfried Steger würden sich freuen über die Ehrenbürgerschaft und diese auch stellvertretend für all jene aus der Gemeinde Sand in Taufers annehmen, die sich in der damaligen Zeit für das Recht in Südtirol eingesetzt haben.
Das Abstimmungsergebnis war denkbar knapp. Nachdem Elfriede Steger den Saal verlies und so an der Abstimmung nicht teil nahm, stimmten neun Räte für die Annahme des Antrages und zehn dagegen.




"Italien" selbst verachtet solche Prost!tuierte; sie sind aber vorüber als willkommenes williges, billiges Werkzeug brauchbar.
Der etablierte Politik Südtiroler der Gegenwart ist den Chamäleon aus Afrika näher als dem Tiroler der Vergangenheit. 100%!
Was schlummert noch alles in den Genen einer "Edelweißblüte".
Gott behüte.
Natürlich will man die beschämende Vergangenheit die Italien in Südtirol hat nicht erwähnt wissen.
Die SVP unterstützt auch hier Italien.
Immerhin ein kleiner Erfolg, wenn jetzt in Sand 3 SVPler dafür gestimmt haben. Oder war das alles schon vorher so ausgemacht?
Sind Sie der Hannes Durnwalder?
@Herbstscheich: Sie werden es nicht glauben, klicken Sie auf Stol.it, dort kriegt man das komplette Abstimmungsergebnis bzw. Abstimmungsverhalten der Gemeinderäte zum downloaden.
Aber andererseits stimmen sie (Huber und Mariner, SVP Bruneck) FÜR Kranzniederlegungen vor dem Brunecker Massenmörderdenkmal der Schande und nehmen an Kranzniederlegungen teil. Verkehrte Welt .....
http://www.stol.it/Artikel/Chronik-im-Ueberblick/Lokal/Sand-in-Taufers-Keine-Ehrenbuergerschaft-fuer-Puschtra-Buibm