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FH: Air-Alps-Abenteuer des Landesartet zum Steuergeld-Wahnsinn aus
Bozen - Der freiheitliche Landtagsabgeordnete Roland Tinkhauser zeigt sich entrüstet. Das Air Alps-Abenteuer habe den Steuerzahler bis heute 4,4 Millionen Euro gekostet. Tinkhauser hat im Südtiroler Landtag eine Anfrage zum Thema Air Alps eingereicht. Heute hat ihm der zuständige Landesrat Thomas Widmann darauf geantwortet.
Ernüchternd - so seien die Antworten des Landesrates gewesen. „Dieser gab an, dass das Land bisher rund 4,4 Millionen Euro in die Fluggesellschaft Air Alps investiert habe. Im Falle einer Verlustabdeckung müsse das Land nur einen Euro zur Verlustabdeckung aufbringen, weil die Summe im Jahre 2005 bereits abgeschrieben war“, so Tinkhauser.
Für Tinkhauser sei dies „unverständlich“. „Herr Widmann will uns glauben machen, dass eine mögliche Insolvenz der Fluggesellschaft für den Steuerzahler keinen Schaden mit sich bringt. Er übersieht, dass das Land bereits 4,4 Millionen Euro in den Sand gesteckt hat“, erklärt der Abgeordnete. Tinkhauser wollte zudem wissen zu welchem Prozentsatz das Land an der Fluggesellschaft beteiligt ist. Laut Auskunft des Landesrates liege dieser bei 4,5 Prozent.
Ebenso laut Medienberichten hat die Landesregierung die Absicht die Air Alps zu klagen. „Es ist die reinste Farce. Schlimm genug, dass die verantwortlichen Politiker erst aus den Medien von den Flugstreichungen erfahren haben, obwohl Dieter Schramm, Präsident der STA (Südtiroler Schienentransport AG) die Vertretung bei der Gesellschafterversammlung innehat. Aber durch eine Klage gegen die Fluggesellschaft geht das Land im Prinzip gegen sich selbst - als Miteigentümer – vor. Stattdessen wäre es angebracht, die eigentlichen Schuldigen ausfindig zu machen – Geschäftsführer oder Direktor – und sie zur Verantwortung zu ziehen“, stellt Roland Tinkhauser fest.
Schlussendlich bezahle wieder einmal der Steuerzahler für die Unfähigkeit der verantwortlichen Politiker und den angerichteten Schaden, so der Freiheitliche abschließend.
Von: mk



Seit wann darf sich eine Landesgesellschaft an einem ausländischen Unternehmen beteiligen?
Millionen in die Luft zu setzen, spielen keine Rolle !!!!
Aber bei der Fußpflege, die sich Senioren mit 16€ pro Pflege selbst bezahlt haben, hat man total gespart, große Schande!!!!!
Sauhaufen durch und durch!!!
Diese Herren müsste man für die Verluste persönlich verantwortlich machen.
HT