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07.02.2012 16:07 Artikel drucken

FH: Air-Alps-Abenteuer des Landesartet zum Steuergeld-Wahnsinn aus

fh

„Durch eine Klage geht das Land sich selbst“
Foto: fh

Bozen - Der freiheitliche Landtagsabgeordnete Roland Tinkhauser zeigt sich entrüstet. Das Air Alps-Abenteuer habe den Steuerzahler bis heute 4,4 Millionen Euro gekostet. Tinkhauser hat im Südtiroler Landtag eine Anfrage zum Thema Air Alps eingereicht. Heute hat ihm der zuständige Landesrat Thomas Widmann darauf geantwortet.

Ernüchternd - so seien die Antworten des Landesrates gewesen. „Dieser gab an, dass das Land bisher rund 4,4 Millionen Euro in die Fluggesellschaft Air Alps investiert habe. Im Falle einer Verlustabdeckung müsse das Land nur einen Euro zur Verlustabdeckung aufbringen, weil die Summe im Jahre 2005 bereits abgeschrieben war“, so Tinkhauser.

Für Tinkhauser sei dies „unverständlich“. „Herr Widmann will uns glauben machen, dass eine mögliche Insolvenz der Fluggesellschaft für den Steuerzahler keinen Schaden mit sich bringt. Er übersieht, dass das Land bereits 4,4 Millionen Euro in den Sand gesteckt hat“, erklärt der Abgeordnete. Tinkhauser wollte zudem wissen zu welchem Prozentsatz das Land an der Fluggesellschaft beteiligt ist. Laut Auskunft des Landesrates liege dieser bei 4,5 Prozent.

Ebenso laut Medienberichten hat die Landesregierung die Absicht die Air Alps zu klagen. „Es ist die reinste Farce. Schlimm genug, dass die verantwortlichen Politiker erst aus den Medien von den Flugstreichungen erfahren haben, obwohl Dieter Schramm, Präsident der STA (Südtiroler Schienentransport AG) die Vertretung bei der Gesellschafterversammlung innehat. Aber durch eine Klage gegen die Fluggesellschaft geht das Land im Prinzip gegen sich selbst - als Miteigentümer – vor. Stattdessen wäre es angebracht, die eigentlichen Schuldigen ausfindig zu machen – Geschäftsführer oder Direktor – und sie zur Verantwortung zu ziehen“, stellt Roland Tinkhauser fest.

Schlussendlich bezahle wieder einmal der Steuerzahler für die Unfähigkeit der verantwortlichen Politiker und den angerichteten Schaden, so der Freiheitliche abschließend.

Von: mk

Kommentare

zugfahren finde ich nicht gut, man soll mit dem Auto zum Flughafen fahren können
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Anstatt in diesen sinnlosen pseudo-Flughafen zu investieren, waere es nicht besser wenn die "Suedtiroler-Bahn" nach Innsbruck (ohne am Brenner zu halten) fahren wuerde(ein gut ausgebauter Flughafen nur ca. 10 Minuten vom Bahnhof). Diesen Service koennte man sicher mit Trient absprechen(haben ja auch keinen taugl. Flughafen) und von Trient mit nur 3 oder max. 4 Haltestellen Betreiben, im 2 Stunden Takt.(TN, Bozen, Brixen od. Franzensfeste).
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Warum übernehmt ihr nicht die Verantwortung für diese Verluste liebe SVP´ler und zahlt dieses Geld aus eigener Tasche wieder zurück?
Seit wann darf sich eine Landesgesellschaft an einem ausländischen Unternehmen beteiligen?
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Bravo Roland, Du bist der Beste in Deinem Verein!!!!!!!!!!!!!!!!!

Millionen in die Luft zu setzen, spielen keine Rolle !!!!

Aber bei der Fußpflege, die sich Senioren mit 16€ pro Pflege selbst bezahlt haben, hat man total gespart, große Schande!!!!!
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Bis die Herren der SVP das kapieren werden noch ein paar Millionen verbrennt. Wenn es ihr Geld wäre, wäre es mir egal und würde mich nicht einmischen. Die sind total abgehoben und kommen erst 2013 herunter, was auch so gut ist.
Sauhaufen durch und durch!!!
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und dem kleinen mann geht man bereits wegen ein paar euro an den hals und kragen. ich werde auch politiker in südtirol
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Schon komisch wenns um den Flughafen geht , findet man immer wieder neue Ausreden um sinnlos weitere Millionen in den Sand zu setzen.
Diese Herren müsste man für die Verluste persönlich verantwortlich machen.
HT
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Macht endlich Schluss damit!
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Das System Südtirol wird erst bei den Landtagswahlen 2013 fallen. Vorher wird uns die SVP noch nach Strich und Faden verarschen. Die SVP ist der Beste Wahlkämpfer für die Opposition, dümmer kann man sich ja nicht mehr anstellen. Jetzt wird es wohl wieder heißen Dieter Schramm hat mit der SVP nicht so viel zu tun. Soviel ich weiß, ist es aber der Orstobmann von der Stadt Bruneck, eines seiner Schäfchen ist Mariner Andreas, allen bekannt als Befürworter der Kranzniederlegungen am Massenmörderdenkmal in Bruneck.
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