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Frust und Freude über den Winter
Stop and Go im Münchener Berufsverkehr. Niedrige Temperaturen und Neuschnee sorgten hier für erhebliche Behinderungen. So mancher Autofahrer kam zur spät zur Arbeit - einige waren richtig sauer:"Aufgrund der Schneeverhältnisse oder des Nicht-Gestreutseins auf den Strassen katastrophale Zustände. Wo man normal fünf oder zehn Minuten mit dem Auto braucht, ist man eine halbe Stunde oder dreiviertel Stunde unterwegs. Und es hat sich von der Früh bis jetzt nichts geändert."Noch schlimmer als die Autofahrer sind die Binnenschiffer vom strengen Frost der vergangenen Tage betroffen. Immer mehr Kanäle müssen für die Schifffahrt geschlossen werden. Und dort, wo noch Schiffe fahren können, geht es nur sehr langsam vorwärts, sagt Dirk Rademacher, Sprecher des Wasser- und Schifffahrtsamtes Duisburg-Meiderich."Das Problem ist jetzt auch, dass das Eis, was jetzt in die Schleusenkammer eingdrückt wird, natürlich gegen unsere Schleusentore drückt und dadurch natürlich Probleme sich ergeben. Es ist mittlerweile so, dass wir pro Schleusengang nur noch ein Schiff schleusen"Nach Einschätzung der Experten sind die derzeitigen Minustemperaturen zwar in manchen Regionen rekordverdächtig -besonders außergewöhnlich sei der Temperatursturz aber nicht, sagt Thomas Endrulat vom Deutschen Wetterdienst:"Es kommt immer wieder vor, das letzte Mal vor zwei Jahren, dass wir mit Temperaturen verbreitet unter minus 20 Grad zu tun hatten. Also das passiert immer mal wieder und die tiefsten Werte, die sind ja jetzt erstmal überstanden. In den nächsten Tagen gibt es so einen leichten Trend zur Frostabschwächung, wobei Frostabschwächung immernoch Nachttemperaturen deutlich unter minus 10 Grand bedeutet. Zumindest für die Südhälfte Deutschlands"Der eiskalte Winter hat natürlich auch seine gute Seiten. Im Englischen Garten in München vertrieben sich einige beim Eisstockschießen die Zeit. Und auch in Potsdam kamen die Schlittschuhläufer voll auf ihrer Kosten.
Von: Reuters



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