Südtirol (Vermischtes)
08.02.2012 12:37 Artikel drucken

BürgerUnion: Fünf Millionen für Filmförderung sind Geldverschwendung

Bozen - Im wahrsten Sinne des Titels  als “Tatort – Südtirol” bezeichnet das Vorstandsmitglied der BürgerUnion, Barbara Corradi Mauritsch, die Förderung des Landes von fünf Millionen Euro für Filmproduktionen in Südtirol.

„Müssten die Filmemacher nicht eher  dafür bezahlen, dass sie in unserem schönen Land drehen dürfen?“, so Barbara Corradi Mauritsch weiter, „es wäre vielmehr angebracht zunächst die sozialen Belange des Landes zu fördern, wie z.B. Gratiskindergarten, Unterstützung von Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen, oder auch eine Erhöhung des Familiengeldes“.  Auch die Einführung des „Bürgerschecks“, wie von der BürgerUnion gefordert, könnte mit diesen Einnahmen bzw. der Einsparung der Förderung finanziert werden. 

Außerdem gibt es etwa bei der Serie „Un passo dal Cielo“ mit Terence Hill nicht einmal eine Synchronation in die deutsche Sprache. Also spreche diese Filmproduktion als Werbung nur die italienische Bevölkerung an.

Von: mk

Kommentare

So viel Kurzsichtigkeit hab ich schon seit sehr sehr langer Zeit nicht mehr gesehen! Der Großteil der Gelder wird ja wieder direkt im Land investiert, ganz zu schweigen von der indirekten Werbung und den neuen Job's, die durch die Förderung im Land dadurch entstehen. Billiger, nein billigster (!) Populismus ist das.
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