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SVP-Arbeitnehmer: Starker Einsatz für Interessen der ArbeitnehmerInnen
Bozen - Der Landessozialausschuss der SVP-ArbeitnehmerInnen hat sich auf seiner jüngsten Sitzung für eine starke Vertretung bei den Themen Strompreisreduktion, IMU-Befreiung der Erstwohnungen, Liberalisierung, Abschaffung des regionalen IRPEF-Zuschlags, sowie Anpassung der Wohnbau- und Familienförderung, ausgesprochen.
„Das Sparpaket der Regierung Monti trifft die einkommensschwächeren Familien und den Mittelstand besonders hart. Deshalb muss die Landespolitik alles in ihrer Macht stehende unternehmen, um den Einkommensverlust wenigstens teilweise abzufedern“, so Christoph Gufler, Vorsitzende der ArbeitnehmerInnen in der SVP.
Deshalb fordern die ArbeitnehmerInnen in der SVP die Landesregierung auf den regionalen IRPEF-Zuschlag des Landes endlich abzuschaffen und auch die Wohnbauförderung zu überdenken. „Die Ansuchen um Wohnbauförderung sind rückläufig, die Kosten für den Bau oder Erwerb einer Eigentumswohnung sind gewaltig gestiegen, die Familieneinkommen sind zurückgegangen, der Zugang zu Darlehen wurde erschwert. Die Beiträge sind an die gestiegenen Kosten anzupassen, die hohen amtlich festgelegten Enteignungspreise zu senken und Anreize zum Kauf bestehender Wohnungen zu schaffen“, so Christoph Gufler.
Auch die neue Immobiliensteuer (IMU) wird sämtliche Haushalte stark belasten, deshalb fordern die SVP-ArbeitnehmerInnen die bisherige Befreiung der Erstwohnung aufrecht zu erhalten.
Einen Appell an die Landesregierung richten die ArbeitnehmerInnen in der SVP weiters in Sachen Liberalisierungstendenzen der römischen Regierung, welche durch eigene Gesetzesregelungen entgegen zu treten sind. „Die Gewerbezonen sind weiterhin der Produktion vorzubehalten. Das produzierende Gewerbe ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Südtirol, welches attraktive Arbeitsplätze für gut ausgebildete und hochqualifizierte SüdtirolerInnen bietet“, so Gufler.
Als weitere Maßnahme dem Sparpaket entgegen zu wirken, nennen die SVP-ArbeitnehmerInnen eine fünfzigprozentige Reduzierung der Tarife für Berufspendler, welche täglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, auch unter dem Aspekt, dass die Fahrtspesen nicht mehr steuerrechtlich abgesetzt werden können.
„Wir fordern die Südtiroler Landesregierung auf, alle Möglichkeiten unserer Autonomie zu nutzen, um gemeinsam das soziale Gefüge in Südtirol abzusichern und die Südtiroler Familien schnellstmöglich finanziell zu entlasten“, so Christoph Gufler, abschließend.
Von: mk


